evergabe-Online 829120 – 3623SNA406 - Zellkulturstudie zum Einfluss niederfrequenter Magnetfelder auf zellulären oxidativen Stress

3623SNA406 - Zellkulturstudie zum Einfluss niederfrequenter Magnetfelder auf zellulären oxidativen Stress

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Zuletzt aktualisiert März 18, 2026, 10:54 (UTC)
Erstellt Januar 10, 2026, 06:30 (UTC)
bindefrist 30.04.2026
ca_email ausschreibungen@bfs.de
ca_name Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
cpv_main 73100000-3
eingang_angebote 17.03.2026 09:00
erfuellungsort Cottbus
evergabe_id 829120
leistung_ascii Oxidativer Stress wird in vielen Studien der letzten 25 Jahre als Teil eines möglichen Wirkmechanismus postuliert, der gesundheitliche Wirkungen statischer- und niederfrequenter Magnetfelder erklären soll. Dabei wird angenommen, dass die Exposition zu einem Ungleichgewicht zwischen oxidierenden und reduzierenden chemischen Spezies in der Zelle führt und durch Schädigung funktioneller Biomoleküle (DNA, Proteine, Lipide) Krankheiten wie Krebs und neurogenerative Erkrankungen begünstigt. Wissenschaftlich wurde bisher kein solcher Zusammenhang nachgewiesen. Um die offenen Fragen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber niederfrequenten Magnetfeldern und Veränderungen des zellulären oxidativen Gleichgewichts zu untersuchen, wird eine Zellkulturstudie angestrebt. Hierfür sollen humane Zellen unterschiedlichen Ursprungs (Neurone, Leukozyten, Leberzellen) eingesetzt- und mittels Expositionsanlage mit niederfrequenten Magnetfeldern befeldet werden. Endpunkte sind valide Biomarker für oxidativen Stress und DNA-Einzel- und -Doppelstrangbrüche, die quantitativ bestimmt werden müssen. Die Ergebnisse des Vorhabens sind für eine weitere Verbesserung des Strahlenschutzes und der Strahlenschutzvorsorge erforderlich.
notice_number 829120
reference_number ZD 2 - 03777/3623SNA406