SBH | Schulbau Hamburg hat als Landesbetrieb der Freien und Hansestadt Hamburg (nachstehend SBH genannt) die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange und weitere Gebäude mit nicht schulischer Nutzung, nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften, und die mehr als 400 Schulen und 17 weitere Gebäude an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten.
Die GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH (nachstehend GMH genannt) ist ein städtisches Unternehmen, welches u.a. für über 45 allgemeinbildende Schulimmobilien im Süden Hamburgs (Wilhelmsburg und Harburg) sowie für Gebäude des Sport- und Sonderbaus und des Hochschulbaus die Dienstleistungen des Baus, des Betriebes und der Bewirtschaftung wahrnimmt.
Die Freie und Hansestadt Hamburg, SBH und GMH als Auftraggeber (AG) vergeben die
Durchführung der Wartung und Prüfung von Geräteraumtoren (GRT) an den Standorten (WE)
der staatlichen Schulen (ca. 302 bei SBH und ca. 73 bei GMH) in Hamburg.
Der Vertrag beinhaltet die Wartung und Prüfung der im Leistungsverzeichnis (LV) enthaltenen
Geräteraumtore (GRT) gemäß den Positionen des LV. Die Standorte sind über das
Bundesland Hamburg verteilt. An den ca. 445 Standorten befinden sich insgesamt etwa 1761
Geräteraumtore.
Im Rahmen seines Angebotes verpflichtet sich der Auftragnehmer, folgende Arbeiten
auszuführen: Jährliche Wartung und Prüfung der Geräteraumtore (GRT) gemäß
Leistungsverzeichnis an den Standorten.
Eine Abnahmeverpflichtung des AG in Höhe der angegebenen Stückzahlen besteht nicht.
Es wurde eine Loseinteilung in 9 Lose vorgenommen.
Ein Auftragnehmer (AN) kann maximal den Zuschlag für 2 Lose erhält. Es wird das jeweils
wirtschaftlichste Angebot bezuschlagt, sofern sich daraus eine Bezuschlagung pro Bieter von
nicht mehr als 2 Losen ergibt.
Die Bezuschlagung erfolgt unter Berücksichtigung der unter Ziffer 5 der Bekanntmachung
bzw. Nr. 4 der Leistungsbeschreibung genannten Wertungskriterien.
Diese Limitierung erfolgt, wenn ein Bieter auf mehr als 2 Lose das wirtschaftlichste Angebot
abgegeben hat. In diesem Fall erfolgt die Vergabe der Lose an die Bieter so, dass der AG den
geringstmöglichen Gesamtpreis – bezogen auf alle Lose – realisieren kann. Anschließend
erhält die Firma mit der nächsthöchsten Gesamtpunktzahl (Konzept plus Preis) den Zuschlag
für ein oder mehrere übrige Lose.
Bei Punktgleichheit ist der niedrigste Preis ausschlaggebend.
Der AG behält sich hierbei vor, den Zuschlag auf mehr als 2 Lose an einen Bieter zu erteilen,
sofern der Preisabstand zwischen den beiden Bestbietenden in dem jeweiligen Los mehr als
10 % beträgt.
Für den Fall, dass nicht ausreichend wertbare Angebote vorliegen, um unter Einhaltung
vorgenannter Loslimitierung alle Lose beauftragen zu können, behält sich der AG vor, von der
Loslimitierung Abstand zu nehmen und alle Lose auf Grundlage der wertbaren Angebote zu
beauftragen.
Publikationsnummer: 458437-2026
Veröffentlicht: 2026-07-03
Auftraggeber: Schulbau Hamburg & Gebäudemanagement Hamburg GmbH, Hamburg
Geschätzter Wert: 13583.0 EUR