Vergabe RLP – C-Bogen – CXPDYD8YS0F
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Zusätzliche Informationen
| Feld | Wert |
|---|---|
| Zuletzt aktualisiert | Oktober 14, 2026, 01:44 (UTC) |
| Erstellt | Oktober 14, 2026, 01:44 (UTC) |
| auftraggeber | Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz |
| auftragsgegenstand | Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz plant die Vergabe eines C-Bogens für die Gefäßchirurgie zur intraoperativen Bildgebung bei komplexen gefäßchirurgischen Eingriffen. Das Gerät wird insbesondere bei endovaskulären Eingriffen an der thorakalen und abdominellen Aorta (TEVAR/FEVAR) sowie bei Interventionen im Bereich der Becken- und infrainguinalen Gefäße eingesetzt. Bei diesen Eingriffen ist eine präzise Darstellung der Gefäßanatomie einschließlich relevanter Gefäßabgänge aus unterschiedlichen Projektionsrichtungen erforderlich. Insbesondere bei komplexen Aorteninterventionen müssen Stentgrafts und andere endovaskuläre Implantate unter kontinuierlicher Röntgenkontrolle exakt positioniert werden können. Hierfür sind eine hohe Flexibilität bei der Wahl der Projektionsrichtung, eine präzise Positionierung des Systems sowie ein ausreichend großes Bildfeld erforderlich. Technisches Alleinstellungsmerkmal Der Ziehm Vision RFD Hybrid Edition verfügt über eine für das vorgesehene gefäßchirurgische Einsatzspektrum erforderliche Kombination spezifischer technischer Eigenschaften: Generatorleistung von 25 kW zur Unterstützung der intraoperativen Röntgenbildgebung bei komplexen gefäßchirurgischen Eingriffen. Orbitaldrehung von 165° zur flexiblen Anpassung der Projektionsrichtung an die jeweilige anatomische Situation. Angulation von +/- 225° zur Realisierung unterschiedlicher Projektionen und zur gezielten Darstellung relevanter Gefäßabschnitte. Isozentrische Vier-Achs-Motorisierung zur präzisen und reproduzierbaren Positionierung des C-Bogens bei wechselnden intraoperativen Bildgebungsanforderungen. Flachdetektor mit 31 × 31 cm zur Darstellung größerer anatomischer Bereiche und zur sicheren Orientierung bei komplexen Eingriffen an der Aorta und den nachgeschalteten Gefäßabschnitten. Das technische Alleinstellungsmerkmal liegt insbesondere in der Kombination dieser Eigenschaften. Die Verbindung aus großem Bewegungsbereich, isozentrischer Vier-Achs-Motorisierung und großem Detektorfeld ermöglicht eine flexible und präzise Anpassung der intraoperativen Bildgebung an die komplexen anatomischen und operativen Anforderungen der TEVAR- und FEVAR-Verfahren. Diese spezifische Funktionskombination ist für den vorgesehenen Einsatz der Gefäßchirurgie von wesentlicher Bedeutung. Sie ermöglicht die erforderliche intraoperative Ausrichtung und Darstellung der Gefäßanatomie und unterstützt die präzise Durchführung komplexer endovaskulärer Eingriffe. Zusammenfassende Begründung Der Ziehm Vision RFD Hybrid Edition erfüllt aufgrund seiner spezifischen technischen Ausstattung die besonderen Anforderungen des vorgesehenen gefäßchirurgischen Einsatzspektrums. Insbesondere die Kombination aus 165° Orbitaldrehung, +/- 225° Angulation, isozentrischer Vier-Achs-Motorisierung und einem Flachdetektor von 31 × 31 cm stellt das maßgebliche technische Alleinstellungsmerkmal dar. Die Beschaffung wird daher durch die spezifischen medizinischen Einsatzanforderungen und die hierfür erforderliche Kombination der technischen Eigenschaften begründet. Die genannten Merkmale bilden die fachliche Grundlage für die Auswahl des Ziehm Vision RFD Hybrid Edition. |