evergabe-Online 876552 – Lieferung, Installation und Inbetriebnahme eines Optischen Emissionsspektrometers mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES)

Vergabestelle: Bauhaus-Universität Weimar (Cranachstr. 47, 99423, Weimar)

Anforderungsfrist (Vergabeunterlagen): 2026-08-27T12:00:00.000

Abgabefrist (Eingang Angebote): 27.08.2026 12:00

Bindefrist: 29.09.2026

Nebenangebote: Nicht zulässig

Ausführungsfrist: gewünschter Liefertermin bis 27.11.2026

Lieferung, Installation und Inbetriebnahme eines Optischen Emissionsspektrometers mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES)

Daten und Ressourcen

Dieser Datensatz hat keine Daten

Zusätzliche Informationen

Feld Wert
Zuletzt aktualisiert August 10, 2026, 18:50 (UTC)
Erstellt Juli 22, 2026, 12:03 (UTC)
anforderungsfrist 2026-08-27T12:00:00.000
ausfuehrungsfrist gewünschter Liefertermin bis 27.11.2026
bindefrist 29.09.2026
ca_address Cranachstr. 47, 99423, Weimar
ca_email sylvia.reichelt@uni-weimar.de
ca_name Bauhaus-Universität Weimar
eingang_angebote 27.08.2026 12:00
erfuellungsort Weimar
evergabe_id 876552
leistung_ascii Am Finger-Institut für Baustoffkunde an der Bauhaus-Universität Weimar werden neuartige Bindemittel und Baustoffe sowie Mechanismen der Alterung und Korrosion erforscht. Das Spektrum der grundlagenbezogen und angewandten Forschung erstreckt sich von anorganischen Systemen wie Zemente, Mörtel und Beton bis hin zu neuartigen Kunststoffen und Additiven auf der Basis nachwachsender Rohstoffe. Das Institut bietet eine Vielzahl von Lehrveranstaltungen an, darunter Umweltchemie, Materialanalytik, Bauchemie, Mineralogie, Baustoffkunde sowie Projekte in der Bauschadensanalyse. Im Rahmen der Erstausstattung des Laborneubaus plant die Bauhaus-Universität die Anschaffung eines optischen Emissionsspektrometers mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES). Das Gerät soll in der Forschung und in der Lehre eingesetzt werden. Es muss sowohl eine hohe Matrixtoleranz für Baustoffproben als auch sehr niedrige Nachweisgrenzen für Umweltproben aufweisen. Es muss in der Lage sein, in einer Probe sowohl geringe Spurenkonzentrationen im ppb-Bereich als auch hohe Konzentrationen im Promillebereich zu Quantifizieren. Das Gerät sollte mindestens eine radiale Plasmabeobachtung besitzen. Für niedrigere Nachweisgrenzen könnte das Gerät eine weitere axiale Plasmabeobachtung besitzen. Es sollte simultan das gesamte Spektrum erfassen und die Möglichkeit besitzen, eine schnelle halbquantitative Übersichtsanalyse über alle enthaltenen Elemente durchzuführen. Auf der Basis der Übersichtsmessung sollte die Software idealerweise favorisierte Emissionslinien vorschlagen und im besten Fall hinsichtlich möglicher Störungen bewehrten. Die Kalibrationslinien müssen im Nachgang für die bestmögliche Anpassung bearbeitet werden können, auch nach der Messung. Die Messergebnisse müssen in Tabellenform exportiert werden können. Ein Datenbanksystem für einzelne Messserien ist erwünscht. Weiterhin sollte die Software eine automatische Untergrundkorrektur ermöglichen, im besten Fall durch eine nichtlineare Regression des Untergrunds. Sowohl die Software als auch die Hardware soll robust modular und intuitiv zu bedienen sein. Das betrifft vor allem das Troubleshooting sowie die mögliche Reparatur bzw. Wartung durch die Nutzer. Das gesamte Messystem soll alle Komponenten beinhalten, die für den Betrieb erforderlich sind. Das betrifft das eigentliche Spektrometer, einen Autosampler, sämtliche Probenzuführungen, Zerstäuber, Fackel und Vorsehung für Abluftanschluss. Ein Kühler ist nicht erforderlich, da das Gerät mit einem Wärmetauscher an das Hauskühlwassersystem angeschlossen wird.
lose keine
nebenangebote Nicht zulässig
notice_number 876552
reference_number 8230100264-18/26SR
zahlungsbedingungen gem. Thüringer LHO in der aktuell geltenden Fassung