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      <name>Depot-, Logistik- und Umzugsmanagement – SGN Masterplan II, Interimsmaßnahmen – Senckenberganlage 25, Frankfurt am Main</name>
      <description>EU-weites Vergabeverfahren für Umzugs- und Logistikplanungen in Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt am Main für Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.

Aufgrund der geplanten Sanierung und Erweiterung des historischen Hauptgebäudes des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt, müssen Hauptgebäude, Südflügel und Reimersbau bis spätestens Mitte 2030 (nach derzeitigem Planungsstand) vollständig leergezogen werden. Die Auszugsplanung startet nach dem Zuschlag und die Umsetzung voraussichtlich ab Q3/2028; der Rückzug ist frühestens ab 2033 vorgesehen.

Benötigt wird ein Depot-, Umzugs- und Logistikkonzept für Museum, Forschung, Verwaltung, Labore, Sammlungen, Archive, Lager- und Technikflächen. Viele Funktionen sollen während der Bauphase auf der Liegenschaft bleiben, und werden durch verdichtete Bestandsflächen, externe Standorte und eine Interims-Ausstellung ergänzt.

Gesucht wird ein erfahrenes Unternehmen für konservatorisch anspruchsvolle Museums- und Forschungslogistik, inklusive Unterstützung bei der Bestandsaufnahme, sowie Flächen-, Ablauf-, Ausschreibungs-, Koordinations- und Rückzugsplanung.</description>
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         <name>Dienstleistungen für Depot-, Logistik- und Umzugsmanagement</name>
         <description>Das Los umfasst Leistungen der Depot-, Umzugs- und Logistikplanung für den vollständigen Leerzug der von der Sanierung betroffenen Gebäudeteile des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt, insbesondere Hauptgebäude, Südflügel und Reimersbau, sowie die spätere Rückzugsplanung.



Gegenstand des Auftrags

Gegenstand des Auftrags sind Depot-, Logistik- und Umzugsmanagement-Dienstleistungen im Sinne von § 103 Abs. 4 GWB. Die Leistungen umfassen insbesondere Beratung und Projektsteuerung, Planung, Logistik- und Umzugsplanung einschließlich Rücktransport sowie die Koordination der Um- und Rückzugsdurchführung. Maßgeblich sind die Positionen 1.1 bis 2.6 der Anlage L01_Leistungsbeschreibung.

Stufe 0 (feste Beauftragung):
Entwicklung von Grobkonzepten zur Umzugsplanung, Erfassung von Daten und Ermittlung und Definition von Zielliegenschaften, sowie die Umzugskonzeptionierung und Budgetierung und die Vorbereitung des LV für die Verpackungs- und Transportleistungen, stufenweise Beauftragung (siehe Anlage L01_Leistungsbeschreibung "Stufenweises Verfahren")

Stufe 1 (optionale Beauftragung): Umzugs- und Logistikplanung für den Auszug aus dem Hauptgebäude inklusive seiner Anbauten. 

Stufe 2 (optionale Beauftragung): Planung und Durchführung des Rückzugs.



Bestandssituation, Projektbeschreibung und Projektziele
(siehe Aufgabenbeschreibung in Anlage L01_Leistungsbeschreibung)

Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung plant im Rahmen des Projekts „Neues Senckenberg Naturmuseum Frankfurt“ die umfassende Sanierung des historischen Hauptgebäudes einschließlich Südflügel und Reimersbau sowie die spätere Erweiterung des Museums- und Forschungsstandorts. Voraussetzung hierfür ist der vollständige Leerzug der betroffenen Gebäudeteile bis spätestens Mitte 2030. Der Auszug soll ab 2027 planerisch vorbereitet und ab voraussichtlich Q3/2028 schrittweise umgesetzt werden. Nach Abschluss der Bau- und Sanierungsmaßnahmen ist ein gestaffelter Rückzug in das neue Gebäude ab frühestens 2033 vorgesehen.

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Umsetzung eines tragfähigen Depot-, Umzugs- und Logistikkonzepts für Forschung, Museum, Verwaltung, Labore, Sammlungen, Archive, Bibliotheken, Werkstätten, Lager- und Technikflächen. Während der Bau- und Sanierungsphase soll allen Mitarbeitenden ermöglicht werden weiterhin am Standort zu arbeiten. Dafür ist eine Nachverdichtung in den Nebengebäuden Jügelhaus und Arthur-von-Weinberg-Haus sowie die Prüfung weiterer Flächen, etwa im Tiefspeicher, im benachbarten SBiK-F oder an externen Standorten, erforderlich. Zusätzlich ist eine öffentliche Interims-Ausstellung mit rund 1.000 m² Fläche im näheren Umkreis vorgesehen.

Besondere Anforderungen ergeben sich aus den umfangreichen, wertvollen und fragilen Forschungs- und Schausammlungen. Viele Objekte benötigen konservatorisch geeignete Lagerbedingungen, Klimatisierung, Sicherheitsvorkehrungen, Pest Management und teils restauratorischen und wissenschaftlichen Zugang. Dazu zählen unter anderem Dermoplastiken, Großobjekte, Trocken- und Nasssammlungen (Alkohol, Formalin), DNA-Proben sowie empfindliche Labor- und Forschungsinfrastruktur wie Micro-CT, Molekularlabore und IT-Systeme. Einzelne Exponate, darunter die Dinosauriermumie „Edmontosaurus“ und der „Dioramengang“, verbleiben vor Ort und müssen geschützt eingehaust werden.

Gesucht wird ein erfahrener Depot-, Umzugs- und Logistikplaner mit Expertise im Museums- und Forschungsbereich. Die Leistungen umfassen Unterstützung bei der Bestandsaufnahme, sowie Flächen- und Nutzungskonzepte, Zeit- und Ablaufplanung, Ausschreibung von Verpackungs-, Transport- und Lagerleistungen, Koordination mit Nutzenden, Fachplanern und etwaigen anderen Stakeholdern, sowie die Planung und Koordination des späteren Rückzugs.



Projekteckdaten:

Anzahl Gebäude: Hauptgebäude und zwei Seitenflügel ("Südflügel" und "Reimersbau"), Lichthöfe 1 und 2 

Baujahr: ab 1907

laufender Betrieb: ja. Die Beeinträchtigung des Betriebs ist zu minimieren

Geschossigkeit: 4 bzw. 6 geschossig (Hauptgebäude und Südflügel 4 Stockwerke plus Keller, Reimersbau 6 
Stockwerke plus Keller)

Umzuziehende NF: ca. 24.000 m² inkl. Verkehrs- und Technikflächen

Erschwernisse: Transportwege: nicht barrierefrei bzw. nur bedingt, Flur- und Türbreiten, kleine Aufzüge etc. Fragile, schadstoffbelastete Objekte mit diversen Anforderungen und Maßen

Zielekataloge: siehe Aufgabenbeschreibung</description>
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         <options-description>Geschätzte Laufzeit: Q4 2026 - mindestens 2034 (nach jetzigem Planungsstand). Von einer längeren Vertragslaufzeit ist auszugehen.</options-description>
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               <description>Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen nach Maßgabe des § 56 VgV nachzufordern, vervollständigen oder korrigieren zu lassen. Ein Anspruch der Bewerber/Bieter auf Nachforderung besteht nicht. Werden nachgeforderte Unterlagen nicht innerhalb der gesetzten Frist vorgelegt, kann der Teilnahmeantrag bzw. das Angebot vom Verfahren ausgeschlossen werden.</description>
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            <description>Die Eignungskriterien sind zusätzlich in der Unterlage B.1_Bewerberbogen sowie in der Unterlage A3._Auswahlkriterien (Ausschlussgründe, Mindestanforderungen und Eignungskriterien) aufgelistet. 

Ergänzend zu 4.2.1 des Bewerberbogens: 
Es ist der spezifische Jahresumsatz des Unternehmens in den letzten drei Geschäftsjahren in EUR netto anzugeben.
Es wird ein Mindestjahresumsatz  im Durchschnitt letzter drei abgeschlossenen Geschäftsjahre von 520.000 € EUR gefordert.</description>
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Ergänzend zu 4.2.2 des Bewerberbogens: 
Der Bewerber verpflichtet sich im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Konditionen abzuschließen und dem Auftraggeber nachzuweisen:
≥ 5.000.000 € für Personenschäden
≥ 5.000.000 € für sonstige Schäden
≥ 3-fache der Deckungssumme pro Jahr (Ersatzleistung des Versicherers)</description>
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            <description>Die Eignungskriterien sind zusätzlich in der Unterlage B.1_Bewerberbogen sowie in der Unterlage A3._Auswahlkriterien (Ausschlussgründe, Mindestanforderungen und Eignungskriterien) aufgelistet. 

Ergänzend zu 4.1.1 des Bewerberbogens: 
Der Nachweis erfolgt durch Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem Berufs-, Handels-, Partnerschafts- oder einem vergleichbaren Register des Niederlassungsstaates, soweit eine entsprechende Eintragung nach dem Recht des Niederlassungsstaates vorgesehen ist. Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate sein.</description>
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Ergänzend zu 4.3.1 des Bewerberbogens: 
Spezifische Mindest-Personalstärke für Leistungen des ausgeschriebenen Leistungsbildes: ≥ 4 Personen (Führungskräfte und qualifizierte Mitarbeiter:innen) pro Jahr der letzten 3 Geschäftsjahre.

Ergänzend zu 4.3.2 des Bewerberbogens: 
Anzahl der aktuell für das Unternehmen tätige Projektleiter:innen mit mindestens 5 Jahren Projektleitungs-Erfahrung.</description>
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            <description>Die Eignungskriterien sind zusätzlich in der Unterlage B.1_Bewerberbogen sowie in der Unterlage A3._Auswahlkriterien (Ausschlussgründe, Mindestanforderungen und Eignungskriterien) aufgelistet. 

Ergänzend zu 4.4.1-4.4.4 des Bewerberbogens: Eigenerklärung zu Referenzprojekten aus welchen die Erfahrung des Bewerbers bei Projektaufgaben vergleichbarer Art und Größe entsprechend hervorgeht gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV.

Mindestanforderungen: 
- Mindestanzahl abgeschlossener vergleichbarer Referenzaufträge: vier unterschiedliche abgeschlossene Referenzaufträge über vergleichbare Leistungen im Bereich Museums-, Forschungs-, Sammlungs-, Labor-, Archiv-, Bibliotheks- oder Kulturgutlogistik. 
- Vergleichbarer Umfang – Netto-Auftragswert der Referenzleistung: mind. 200.000 € netto je Referenz
- Vergleichbarer Umfang – auftragsbezogen bearbeitete Nutzfläche: mind. 7.000 m² je Referenz
- Leistungstiefe – Erfahrung mit Umsetzungs- und Verlagerungsphase: Umsetzungsbegleitung/-steuerung: mind. zwei Referenzen
- Erfahrungen in Vergabevorbereitung und -begleitung – Fachliche Vergabevorbereitung und -begleitung: mind. zwei Referenzen

Es werden nur die folgenden Angaben berücksichtigt: - Allgemeine Angaben (Projektbezeichnung, Projektleitung, Auftraggeber, Zeitraum, Rolle des Bewerbers, Kurzbeschreibung) - Daten zu Mindestkriterien (Anzahl Referenzen, Netto Auftragswert, bearbeitete Nutzfläche, Umsetzungsbegleitung, Vergabevorbereitung) - Daten zu Bewertungskriterien (Aktualität, Auftragssumme, Auftragsvolumen, Vergabeverfahren, laufender Betrieb, Handling mit fragilen wertvollen schadstoffbelasteten Objekten, Schnittstellenkoordination, Besondere Transport-, Verpackungs- und Lagerungsanforderungen, Mengen-, Objektfluss- und Ressourcensteuerung, Dokumentation und Rückverfolgbarkeit,  Risikosteuerung, Arbeitsschutz, Hygiene und Risikomanagement bei Handhabung und Transport), Darstellung der Referenz.

Die teilweise Erfüllung der o.g. Bewertungskriterien führt nicht zum Ausschluss des Referenzprojekts, sondern zu einer
entsprechend geringeren Bewertung. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens 
eingeladen werden sollen</description>
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            <description>Die Eignungskriterien sind zusätzlich in der Unterlage B.1_Bewerberbogen sowie in der Unterlage A3._Auswahlkriterien (Ausschlussgründe, Mindestanforderungen und Eignungskriterien) aufgelistet. 

Ergänzend zu 4.3.3 des Bewerberbogens: 
Das Unternehmen hat nachzuweisen, dass das für die Leistungserbringung vorgesehene Personal die in der Leistungsbeschreibung, Seite 11, unter „Anforderungen an das Personal des Auftragnehmers“ festgelegten Anforderungen vollständig erfüllt.</description>
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               <name>siehe Vergabeunterlagen, Zuschlagskriterien

Qualitätskriterien:

Kriterium:	Aufgabenstellung "Umzugsdatenbank"	Gewichtung 15%;
Kriterium:	Aufgabenstellung „T-Rex“	Gewichtung 17%;
Kriterium:	Aufgabenstellung „Mammalogische Sammlung“	Gewichtung 17%;
Kriterium:	Personal für die Projektdurchführung	Gewichtung 22%.</name>
               <description>Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Zuschlagskriterien) aufgeführt.</description>
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               <number type="weight" code="per-exa">29</number>
               <name>siehe Vergabeunterlagen, Zuschlagskriterien</name>
               <description>Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Zuschlagskriterien) aufgeführt</description>
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            <review-deadline-description>Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.</review-deadline-description>
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