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      <features>Zweistufiges Verfahren. In der ersten Stufe können sich interessierte Unternehmen um die Teilnahme bewerben; Teilnahmeanträge sind elektronisch in Textform über den Vergabemarktplatz Brandenburg einzureichen. Die Auftraggeberin wählt anhand der in Teil A der Wertungs- und Zuschlagskriterien veröffentlichten objektiven Kriterien bis zu drei Bewerber aus und fordert diese zur Angebotsabgabe auf (§ 45 Absatz 3 SektVO). In der zweiten Stufe werden die Erstangebote geöffnet, formal geprüft und anschließend verhandelt; danach werden finale Angebote abgefordert. Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag ohne Verhandlung auf ein Erstangebot zu erteilen (§ 15 Absatz 4 SektVO). Die gesamte Kommunikation erfolgt ausschließlich über den Projektraum des Vergabemarktplatzes Brandenburg. Eine stufenweise Verringerung der Zahl der zu verhandelnden Angebote nach § 15 Absatz 5 SektVO findet nicht statt; mit allen zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bietern wird verhandelt.</features>
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   <identification id="FWG-2026-TP-SÜD-01">
      <name>BEW-Transformationsplan Wärmenetz Templin Süd</name>
      <description>Dekarbonisierung des Wärmenetzes Templin Süd: Generalkoordination und Energiesystemmodellierung, Planungsleistungen Tiefengeothermie bis HOAI-Leistungsphase 4 und Erstellung des Transformationsplans nach BEW Modul 1. Die Positionen 1 bis 3 werden ungeteilt vergeben.</description>
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      <description>Die Leistungen werden überwiegend am Sitz des Auftragnehmers erbracht. Vor-Ort-Termine, Abstimmungen und Begehungen finden im Versorgungsgebiet Templin Süd statt.</description>
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         <name>FWG Fernwärmegesellschaft mit beschränkter Haftung Templin</name>
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         <name>Ingenieurbüro FörBexx GmbH</name>
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            <name>Dipl.-Ing. (FH) Isabel Pöggel</name>
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         <name>Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)</name>
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         <name>BEW-Transformationsplan Wärmenetz Templin Süd</name>
         <description>Die FWG Fernwärmegesellschaft mbH Templin betreibt das Wärmenetz Süd mit rund 3,9 km Leitungslänge, das 39 Gebäude mit 875 Wohneinheiten mit Raumwärme und Warmwasser versorgt. Die Wärmebereitstellung erfolgt derzeit vollständig über drei Erdgas-Heizkessel. Beschafft werden Beratungs-, Modellierungs-, Planungs- und Koordinationsleistungen zur Dekarbonisierung dieses Netzes und zur Erstellung des Transformationsplans nach der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW), Modul 1.  Der Auftrag umfasst drei Positionen, die gemeinsam vergeben werden:  Position 1 - Generalkoordination und Energiesystemmodellierung: Gesamtkoordination und Schnittstellenmanagement, Energiesystemmodellierung für Erzeugerpark, Speicher- und Flexibilitätsoptionen sowie den Dekarbonisierungspfad bis 2045, Modellierung der Netzhydraulik, Kennwert- und Sensitivitätsbetrachtungen, Berichterstellung und Zuarbeit zum Transformationsplan.  Position 2 - Planungsleistungen Tiefengeothermie: Review der vorliegenden Machbarkeitsstudie, Basis of Design und Entwurfsplanung (LP 3) sowie Genehmigungsplanung (LP 4), jeweils getrennt für Untertage und Obertage. Untertage umfasst Geologie und Reservoir Engineering, Bohrplatz- und Bohrtechnikplanung einschließlich Casing Design und Entsorgungskonzept; Obertage umfasst Thermalwasserkreislauf, Wärmepumpenanlage und Betriebsgebäude mit TGA, EMSR, Tragwerksplanung, Brandschutz, Fernwärmetrasse und Mittelspannungsanbindung. Hinzu kommen Sondergutachten, die genehmigungsrechtliche Vorprüfung mit Genehmigungsstrategie, die Wirtschaftlichkeitsbewertung sowie ein übergeordnetes Projekt- und Schnittstellenmanagement.  Position 3 - Erstellung des Transformationsplans: eigenständige Erstellung des prüffähigen BEW-Transformationsplans mit Bestandsanalyse, Zielbild, Maßnahmenpfad, Dekarbonisierungsszenario, Zeitplan, Investitions- und Kostenbetrachtung sowie Risiko- und Umsetzungsbewertung; Integration der Ergebnisse der Positionen 1 und 2.  Zu untersuchen sind zusätzlich Nachverdichtung und Netzerweiterung im Netzgebiet Süd sowie die langfristige Option eines Zusammenschlusses mit dem Netzgebiet Nord. Bewertungsmaßstab sind Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit im Dekarbonisierungspfad bis 2045.  Eine Aufteilung in Lose erfolgt nicht: Position 1 umfasst ausdrücklich die Generalkoordination und das Schnittstellenmanagement für die Positionen 2 und 3; eine getrennte Vergabe hätte Schnittstellenverluste, Doppelarbeiten und ungeklärte Verantwortlichkeiten zur Folge.</description>
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            <description>Gegenstand des Auftrags ist die Dekarbonisierung des Wärmenetzes Templin Süd, dessen Wärmebereitstellung derzeit vollständig über drei Erdgas-Heizkessel erfolgt. Zu planen ist die Umstellung auf eine Wärmeversorgung auf Basis von Tiefengeothermie einschließlich ergänzender Erzeuger sowie Speicher-, Spitzenlast- und Redundanzkonzepte. Die Energiesystemmodellierung bildet den Dekarbonisierungspfad bis 2045 ab; Primärenergie- und Emissionswirkungen sind zu ermitteln und den untersuchten Versorgungsvarianten gegenüberzustellen. Ergebnis ist ein prüffähiger Transformationsplan nach den Anforderungen der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze, Modul 1.</description>
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      <additional-info>Das Vorhaben wird über die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW), Modul 1, mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent gefördert. Ein Zuwendungsbescheid des BAFA liegt vor.</additional-info>
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         <description>Die Leistungen werden überwiegend am Sitz des Auftragnehmers erbracht. Vor-Ort-Termine, Abstimmungen und Begehungen finden im Versorgungsgebiet Templin Süd statt.</description>
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         <start-date>2027-02-01+01:00</start-date>
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         <options-description>Der Auftraggeber behält sich vor, standortabhängige Zusatzleistungen zu beauftragen: Altlastenuntersuchung sowie Kampfmittel- und Archäologieuntersuchung. Diese Leistungen sind im Angebot gesondert und optional zu bepreisen und bleiben in der Preiswertung unberücksichtigt.</options-description>
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               <name>Honorarangebot</name>
               <description>Bewertet wird die Angebotssumme netto über den vollständigen Leistungsumfang der Positionen 1 bis 3 einschließlich aller Fachplanungen nach Ziffer 5.3 und aller Sondergutachten nach Ziffer 5.4 mit dem Status "Bestandteil des Angebots". Die als "ggf. extern / optional" bezeichneten Leistungen bleiben unberücksichtigt. Punktzahl = 100 × (niedrigstes Honorar / Honorar des jeweiligen Angebots), gerundet auf zwei Nachkommastellen.</description>
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               <name>Methodisches Konzept</name>
               <description>Passgenauigkeit des Konzepts für die ausgeschriebenen Leistungen: Struktur und Vollständigkeit der Teilleistungen, Schnittstellen und Steuerungsaufgaben, Schlüssigkeit der Darstellung sowie erkennbare Erfahrung in Geothermieplanung und BEW mit konkretem Bezug auf das Projekt Templin Süd. Vergeben werden ausschließlich die Punktstufen 100, 70, 40 und 0.</description>
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               <name>Verhandlungsgespräch</name>
               <description>Präsentation von Team, Methodik und Konzept im Verhandlungsgespräch: Plausibilität und Widerspruchsfreiheit der Antworten, Verständnis der Schnittstellen und der Zusammenarbeit mit weiteren Gutachtern und der Auftraggeberseite. Punktstufen 100, 70, 40 und 0. Nimmt ein Bieter am angesetzten Gespräch nicht teil, wird das Kriterium mit 0 Punkten bewertet. Macht die Auftraggeberin von dem vorbehaltenen Recht Gebrauch, den Zuschlag auf ein Erstangebot ohne Verhandlung zu erteilen (§ 15 Absatz 4 SektVO), entfällt dieses Kriterium; seine Gewichtung verteilt sich im Verhältnis 2 zu 1 auf das methodische Konzept (dann 41,67 Prozent) und das Schnittstellen- und Risikomanagement (dann 18,33 Prozent).</description>
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               <description>Verständnis der Schnittstellen und Risiken zwischen den Teilleistungen der Positionen 1 bis 3, den Mitwirkungsleistungen des Auftraggebers, weiteren Akteuren und gegebenenfalls zusätzlichen Fachgutachten; Definition von Abgrenzungen und Leistungsgrenzen sowie strukturiertes Risikomanagement. Punktstufen 100, 70, 40 und 0.</description>
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            <review-deadline-description>Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Absatz 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Auftraggeberin nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat, soweit Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden, soweit Verstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden, oder wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, oder wenn ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts nach § 180 Absatz 2 GWB vorliegt.</review-deadline-description>
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