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Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit auf der freizuhaltenden Personenverkehrsfläche neben Gleis 19 sind die während der
Herstellung der Kopfgurtungen entstehenden Unebenheiten zwischen Kopfgurtungen und Bahnsteigkante mittels Stahlplatten
abzudecken. Nach Fertigstellung der Kopfgurtungen bzw. nach Herstellung eines ebenen Übergangs zwischen Kopfgurtungen
und Bahnsteigbelag sind die Stahlplatten zurückzubauen.
Die Maßnahme ist zur Erfüllung der vertragsrechtlichen Verkehrssicherungspflichten zwingend erforderlich, um Haftungsrisiken
wegen Körper- oder Sachschäden zwischen Kopfgurtungen und Bahnsteigkante aktiv abzuwenden. Da es sich hierbei um eine
unvorhergesehene, baubetrieblich jedoch unumgängliche Leistung zur Sicherung der Personenverkehrsfläche handelt, ergibt sich
hieraus die notwendige vertragliche Anpassung der Leistung. Ohne diese temporäre Sicherung ist eine ordnungsgemäße und
schadensfreie Erbringung der Bauleistung im Bereich der Baugruben während der Herstellung der Kopfgurtungen unter
Aufrechterhaltung des laufenden Bahnbetriebs nicht möglich.</efbc:ChangeDescription></efac:Change><efac:ChangeReason><cbc:ReasonCode listName="modification-justification">add-wss</cbc:ReasonCode><efbc:ReasonDescription languageID="DEU">521
Die Beseitigung von Unebenheiten mittels Stahlplatten und die Gewährleistung der Personenverkehrssicherheit steht in einem
untrennbaren räumlichen, zeitlichen sowie ausführungstechnischen Zusammenhang mit den bereits beauftragten Verbauarbeiten
im Baufeld. Eine Abtrennung dieser Leistungen vom bestehenden Hauptvertrag würde zu nicht beherrschbaren Schnittstellen
führen, insbesondere hinsichtlich der terminlichen Eintaktung der Bauabläufe sowie der koordinierten Nutzung der
Baustelleneinrichtungsflächen. Zudem steht für einen weiteren Auftragnehmer keine geeignete Baustelleneinrichtungsfläche zur
Verfügung, sodass die ordnungsgemäße Durchführung der Leistungen durch einen Dritten nicht gewährleistet werden kann.
Es ist nicht möglich, diese zusätzlichen Leistungen mit einem anderen AN erbringen zu lassen, da nur durch ein fundiertes
Projektvorwissen und eine einheitliche Ausführung – da von diesem AN die laufenden Baumaßnahmen im Bereich von Gleis 19
vorzunehmen sind – eine richtige und rechtgerechte Abwicklung des Ein- und Rückbaus der Stahlplatten sichergestellt werden
kann.
Aufgrund der technischen Komplexität der Ausführung der Leistungen im Bereich des Bahnsteigs 18/19 zum Setzungsausgleich
und deren erwartete und nicht erwartete Auswirkungen ist eine Trennung der Ausführung des Stahlplatteneinbaus ohne eine
Schnittstelle an dieser Stelle unumgänglich.
Grund hierfür ist insbesondere die Komplexität des Sicherheits- und Baukonzepts mit einer Vielzahl von Wechselwirkungen
zwischen den verschiedenen vorhersehbaren und nicht vorhersehbaren Maßnahmen, die eine umfassende Kenntnis aller übrigen
Auszug EU-Standardformular 20 – Bekanntmachung einer Änderung (208.1403V07) Seite 2
Gültig ab: 18.04.2016
Ergebnisse und deren dynamische Einbeziehung in den Zustandsfeststellungen der verbleibenden Kopfgurtung und des
Bahnsteigbelags erfordert.
Synergieeffekte durch einheitliche Leistungsdurchführung und Leistungsbetreuung gehen mit einer Trennung des AN verloren.
Dazu stehen die erforderlichen Leistungen im untrennbaren räumlichen, zeitlichen und ausführungstechnischen Bezug zu
anderen hauptvertraglichen Leistungen dieses AN im Bereich der Baugruben. Die Ausführung des Ein- und Rückbaus der
Stahlplatten zur Beseitigung der Unebeheiten wird mit einem anderen AN erhebliche Schwierigkeiten – ganzheitliche Einarbeitung
in das Sicherheitskonzept und fehlendes Vorwissen aus den bereits erfolgten bautechnischen Zwischenständen der
Kopfgurtungen verursachen.
Im Folgenden wird die Ausführung durch einen anderen AN zu nicht zu vertretbaren Verzögerungen beim Erhalt der Ergebnisse
des festgestellten Zustands der verbleibenden Anlagen und anschließend in der Ausführung der darauffolgenden Maßnahmen,
falls diese erforderlich sind und schlussendlich zu erheblichen Mehraufwendungen wegen den notwendigen Einarbeitungszeiten
in Bezug auf die bereits vorgenommenen Arbeiten und eventuell den mangelhaften oder nicht zu beurteilenden Ergebnissen
gegenüber den bereits erbrachten Leistungen führen.
Darüber hinaus würde es bei Trennung der Leistungen mit Sicherheit dazu kommen, dass der neue AN keinerlei Haftung und
Gewährleistung für seine Leistungen übernimmt und die Ergebnisse dieser Leistung damit nicht verwertbar sind, da er die
bisherige Zustandsfeststellung und Errichtung der Gurtungen nicht selbst vorgenommen hat, die Beweggründe für einzelne
bauliche Maßnahmen nicht beurteilen kann und möglicherweise in einzelnen Punkten abweichende Ansichten vertritt. Würde er
hierzu jeweils Rücksprache mit dem bisherigen AN nehmen, so würde dies zu erheblichen Zusatzkosten führen, so dass im
Ergebnis sowohl erhebliche Schwierigkeiten als auch beträchtliche Zusatzkosten zu erwarten wären.</efbc:ReasonDescription></efac:ChangeReason></efac:ContractModification><efac:NoticeResult><cbc:TotalAmount currencyID="EUR">676582091.35</cbc:TotalAmount><efac:LotResult><cbc:ID schemeName="result">RES-0000</cbc:ID><efac:LotTender><cbc:ID schemeName="tender">TEN-0000</cbc:ID></efac:LotTender><efac:SettledContract><cbc:ID schemeName="contract">CON-0000</cbc:ID></efac:SettledContract><efac:TenderLot><cbc:ID schemeName="Lot">LOT-0000</cbc:ID></efac:TenderLot></efac:LotResult><efac:LotTender><cbc:ID schemeName="tender">TEN-0000</cbc:ID><cac:LegalMonetaryTotal><cbc:PayableAmount currencyID="EUR">10000</cbc:PayableAmount></cac:LegalMonetaryTotal><efac:SubcontractingTerm><efbc:TermCode listName="applicability">no</efbc:TermCode></efac:SubcontractingTerm><efac:TenderingParty><cbc:ID schemeName="tendering-party">TPA-0000</cbc:ID></efac:TenderingParty><efac:TenderLot><cbc:ID schemeName="Lot">LOT-0000</cbc:ID></efac:TenderLot><efac:TenderReference><cbc:ID>14TEI10205</cbc:ID></efac:TenderReference></efac:LotTender><efac:SettledContract><cbc:ID schemeName="contract">CON-0000</cbc:ID><cbc:IssueDate>2018-11-30+01:00</cbc:IssueDate><efac:ContractReference><cbc:ID>14TEI10205 Arge 2. 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S-Bahn-Stammstrecke München – VE 30 Rohbauarbeiten Tunnel West mit Trog und
Hp HauptbahnhofBahnhofplatz</cbc:Name><cbc:Description languageID="DEU">VE 30 Rohbauarbeiten Tunnel West mit Trog und Hp Hauptbahnhof Bahnhofplatz.
Neubau von 2 eingleisigen Streckentunneln zwischen dem Tunnelportal westlich der Donnersbergerbrücke und
dem Hp Marienhof (ausschließlich).
Im bergmännisch zu erstellenden Tunnelabschnitt zudem Neubau von 4 Rettungsschächten mit Rettungsstollen
zum Anschluss an die Fahrtunnel.
Neubau (Rohbau) eines unterirdischen S-Bahn-Haltepunkts in Innenstadtlage (Hp Hauptbahnhof Bahnhofplatz)
mit 2 Gleisen und getrennten Ein- und Ausstiegsbahnsteigen (Spanische Lösung) sowie Zugangsanlagen
(Zentraler Aufgang, Aufgang Schützenstraße und Notausgang Bayerstraße), Zwischenebenen,
Technikzentralen und Anbindungen an bestehende U-Bahnbauwerke</cbc:Description><cbc:ProcurementTypeCode listName="contract-nature">works</cbc:ProcurementTypeCode><cac:MainCommodityClassification><cbc:ItemClassificationCode listName="cpv">45221242</cbc:ItemClassificationCode></cac:MainCommodityClassification><cac:AdditionalCommodityClassification><cbc:ItemClassificationCode listName="cpv">43123000</cbc:ItemClassificationCode></cac:AdditionalCommodityClassification><cac:AdditionalCommodityClassification><cbc:ItemClassificationCode listName="cpv">45262311</cbc:ItemClassificationCode></cac:AdditionalCommodityClassification><cac:RealizedLocation><cac:Address><cbc:CountrySubentityCode listName="nuts-lvl3">DE212</cbc:CountrySubentityCode><cac:Country><cbc:IdentificationCode listName="country">DEU</cbc:IdentificationCode></cac:Country></cac:Address></cac:RealizedLocation></cac:ProcurementProject><cac:ProcurementProjectLot><cbc:ID schemeName="Lot">LOT-0000</cbc:ID><cac:TenderingTerms><ext:UBLExtensions><ext:UBLExtension><ext:ExtensionContent><efext:EformsExtension><efac:StrategicProcurement><efbc:ApplicableLegalBasis listName="cvd-scope">false</efbc:ApplicableLegalBasis></efac:StrategicProcurement></efext:EformsExtension></ext:ExtensionContent></ext:UBLExtension></ext:UBLExtensions><cac:FiscalLegislationDocumentReference><cbc:ID>unused-id</cbc:ID></cac:FiscalLegislationDocumentReference><cac:EnvironmentalLegislationDocumentReference><cbc:ID>unused-id</cbc:ID></cac:EnvironmentalLegislationDocumentReference><cac:EmploymentLegislationDocumentReference><cbc:ID>unused-id</cbc:ID></cac:EmploymentLegislationDocumentReference><cac:ContractExecutionRequirement><cbc:ExecutionRequirementCode listName="conditions">performance</cbc:ExecutionRequirementCode></cac:ContractExecutionRequirement><cac:AdditionalInformationParty><cac:PartyIdentification><cbc:ID schemeName="organization">ORG-0000</cbc:ID></cac:PartyIdentification></cac:AdditionalInformationParty><cac:AppealTerms><cac:PresentationPeriod><cbc:Description languageID="DEU">Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: 

Die Geltendmachung der Unwirksamkeit einer Auftragsvergabe in einem Nachprüfungsverfahren ist fristgebunden. Es wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen. Nach § 135 Abs. 2 S.2GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach Ablauf der Frist kann eine Unwirksamkeit nicht mehr festgestellt werden</cbc:Description></cac:PresentationPeriod><cac:AppealReceiverParty><cac:PartyIdentification><cbc:ID schemeName="organization">ORG-0002</cbc:ID></cac:PartyIdentification></cac:AppealReceiverParty></cac:AppealTerms></cac:TenderingTerms><cac:ProcurementProject><cbc:ID schemeName="InternalID">14TEI10205</cbc:ID><cbc:Name languageID="DEU">2. S-Bahn-Stammstrecke München – VE 30 Rohbauarbeiten Tunnel West mit Trog und
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Im bergmännisch zu erstellenden Tunnelabschnitt zudem Neubau von 4 Rettungsschächten mit Rettungsstollen
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