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<!-- GXML Toolbox V3.3 R20220512;  http://www.gaeb-toolbox.de/  -->
<GAEB xmlns="http://www.gaeb.de/GAEB_DA_XML/200407" xmlns:Toolbox="Toolbox" xmlns:GAEB90="GAEB90"><GAEBInfo><Version>3.1</Version><VersDate>2009-12</VersDate><Date>2026-02-19</Date><Time>10:34:27</Time><ProgSystem>GAEB Toolbox V3.3 G90 R20220512/ GXML Toolbox V3.3 R20220512</ProgSystem><ProgName>/ GAEB 90 Import</ProgName><Toolbox:Gaeb90>1</Toolbox:Gaeb90></GAEBInfo><PrjInfo><NamePrj>GAEB 90</NamePrj><LblPrj>GPW_Forsthaus Arnsberg</LblPrj><Descrip><span>GPW_Forsthaus Arnsberg</span></Descrip><Cur>EUR</Cur><CurLbl>EUR</CurLbl></PrjInfo><Award><DP>83</DP><AwardInfo><Cur>EUR</Cur><CurLbl>EUR</CurLbl></AwardInfo><AddText><OutlineAddText><span>1 Allgemeine Vorbemerkungen Schadstoffsanierung und konventioneller</span><br/><span>Rückbau</span></OutlineAddText><DetailAddText><span>1. Allgemeine Beschreibung der Bauleistungen</span><br/><span/><br/><span>1.1 Auszuführende Leistungen</span><br/><span/><br/><span>Die Baumaßnahme betrifft die Liegenschaft:</span><br/><span/><br/><span>Wohnhaus des Forstdienstgehöftes Lattenberg</span><br/><span>Lattenberg 9</span><br/><span>59823 Arnsberg</span><br/><span/><br/><span>Im Rahmen des Projektes findet eine Teilsanierung statt, sodass das</span><br/><span/><br/><span>Gebäude im Nachgang vollständig zurückgebaut werden kann. Das Objekt</span><br/><span>befindet sich aktuell nicht in Nutzung.</span><br/><span/><br/><span>Die Teilsanierung umfasst die Entfernung von detektierten Schadstoffen</span><br/><span>im Objekt, insbesondere:</span><br/><span/><br/><span>- asbesthaltiger Spachtelmassen von GK-Verkleidungen im Bereich der</span><br/><span/><br/><span>  Dachschrägen</span><br/><span>- asbesthaltiger Kaminklappendichtungasbesthaltigen Pappen</span><br/><span>  verbaut innerhalb von Rippenheizkörpern und FH-Türen</span><br/><span>- PCB-haltigem Anstrich im Bereich der VoratskammerKMF-haltige</span><br/><span>Isolierungen</span><br/><span>  alter Bauart im Bereich von Rohrleitungen und Dachschrägen</span><br/><span/><br/><span>Die Sanierung beinhaltet die fachgerechte Entfernung, sortenreine</span><br/><span>Trennung, sichere Ausschleusung und Entsorgung aller belasteten</span><br/><span>Materialien gemäß den einschlägigen technischen Regeln und</span><br/><span>abfallrechtlichen Vorgaben.</span><br/><span/><br/><span>Nach Abschluss aller Sanierungsarbeiten inkl. der Freimessungen werden</span><br/><span>die Bereiche zurück gebaut, sodass mit den Rückbauarbeiten begonnen</span><br/><span>werden kann.</span><br/><span/><br/><span>Der konventionelle Abbruch erfolgt direkt im Anschluss an die</span><br/><span>Schadstoffsanierung.</span><br/><span/><br/><span>1.2 Am Bau Beteiligte</span><br/><span/><br/><span>Auftraggeber [AG] / Bauherr:</span><br/><span/><br/><span>Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen</span><br/><span>Regionalforstamt Arnsberger Wald</span><br/><span>Landeseigener Forstbetrieb</span><br/><span/><br/><span>Obereimer 13</span><br/><span>59821 Arnsberg</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>Zusätzliche technische Vertragsbedingungen (ZTV)</span><br/><span/><br/><span>2. Beschreibung der örtlichen Verhältnisse</span><br/><span/><br/><span>2.1 Beschreibung der Gebäude</span><br/><span/><br/><span>Das zu sanierende Gebäude besitzt eine Grundfläche von ca. 160m² und ist</span><br/><span>ein mehrgeschossiger Fachwerkbau. Es besteht aus einem Erdgeschoss,</span><br/><span>einem vollausgebautem Dachgeschoss sowie einem Spitzboden und ist</span><br/><span>teilunterkellert. Die Decken der Geschosse wurden als Holzbalkendecke</span><br/><span>(ca. 20cm stark) ausgebildet. Die Gründung des Hauses besteht aus ca.</span><br/><span>60cm starken Naturstein-Mauern. Zudem ist die gesamte Fassade</span><br/><span>verschiefert.</span><br/><span/><br/><span>Gebäudeaufbau:</span><br/><span/><br/><span>Kriechkeller / Heizungskeller:</span><br/><span>Höhe: ca. 1,80m / 2,20m</span><br/><span>Deckenstärke: ca. 20cm</span><br/><span/><br/><span>Erdgeschoss:</span><br/><span>Höhe ca. 2,75m</span><br/><span>Deckenstärke: ca. 20cm</span><br/><span/><br/><span>Dachgeschoss:</span><br/><span>Höhe: ca. 2,40m</span><br/><span>Deckenstärke: ca. 20cm</span><br/><span/><br/><span>Spitzboden:</span><br/><span>Höhe: ca. 2,30m unterhalb First</span><br/><span/><br/><span>Alle Angaben dienen der Orientierung im Rahmen der Ausschreibung und</span><br/><span>bilden die Grundlage für die vorgesehenen Sanierungs- und</span><br/><span>Ausbauarbeiten.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>2.2 Lage der Baustelle</span><br/><span/><br/><span>Die Baustelle befindet sich auf dem Grundstück des Forstdienstgehöftes</span><br/><span>Lattenberg, gelegen an der Straße Lattenberg 9, 59823 Arnsberg. Das</span><br/><span>Gebäude liegt an der östlichen Grenze Arnsbergs. Die Straße Lattenberg</span><br/><span>ist eine Seitenstraße der öffentliche Erschließungsstraße Plackweg, über</span><br/><span>welche die Baustelle erreichbar ist.</span><br/><span/><br/><span>Zufahrts- und Anliefermöglichkeiten sind straßenseitig gegeben. Das</span><br/><span>Gebäude wurde leergezogen. Beeinträchtigung durch Personenverkehr ist</span><br/><span>nicht gegeben.</span><br/><span/><br/><span>Alle logistischen Maßnahmen, einschließlich Anlieferungen,</span><br/><span>Entsorgungsfahrten und temporärer Absperrungen, sind mit dem</span><br/><span>Auftraggeber sowie den zuständigen Behörden abzustimmen.</span><br/><span/><br/><span>Hinweis: Auf dem selben Grundstück befindet sich noch der Betriebshof</span><br/><span>der Försterei Arnsberger Wald, der während der Baumaßnahme weiterhin im</span><br/><span>Betrieb bleiben wird.  Der Fahrzeugverkehr ist der Örtlichkeit an zu</span><br/><span>passen.</span><br/><span/><br/><span>Belästigungen durch Lärm und Staub sind auf das Minimum zu beschränken,</span><br/><span>ggf. sind gesonderte Massnahmen erforderlich.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span/><br/><span>2.3 Vorhandene öffentliche Verkehrswege</span><br/><span/><br/><span>Eine Begrenzung bzgl. der Durchfahrtshöhe für gewöhnliche</span><br/><span>Baustellenfahrzeuge liegt grundsätzlich nicht vor.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>2.4 Zugänge, Zufahrten zur Baustelle, Anlieferung</span><br/><span/><br/><span>Aufgrund der eher ländlichen Lage sind möglichen Behinderungen und/oder</span><br/><span>Verzögerungen bei der Anlieferung von Maschinen und Material</span><br/><span>grundsätzlich auszuschließen. Lediglich die Zufahrtswege zum Grundstück</span><br/><span>könnten beengt bzw. auf unbefestigten Untergrund liegen.</span><br/><span/><br/><span>Maßnahmen zur Verhinderung von Schmutzverschleppungen auf öffentlichen</span><br/><span>Verkehrswegen sind ebenfalls vorzusehen. Wird auf technische Maßnahmen</span><br/><span>verzichtet, so sind öffentliche Bereiche auch während der Baumaßnahme im</span><br/><span>Bedarfsfall bzw. auf Weisung der Bauleitung des AGs zu reinigen. Die</span><br/><span>Leistung wird nicht gesondert vergütet und ist dementsprechend</span><br/><span>einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Beschädigungen an öffentlichen Flächen sind vom AN auf eigene Kosten</span><br/><span>wiederherzustellen.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>2.5 Anschlussmöglichkeiten an Ver- und Entsorgungsleitungen</span><br/><span/><br/><span>Abgreifstellen für Baustrom und Bauwasser sind auf dem Gelände sowie auf</span><br/><span>den einzelnen Ebenen des Gebäudes vorhanden.</span><br/><span/><br/><span>- Die Medienfreischaltung innerhalb des Gebäudes erfolgt bauseits.</span><br/><span>- Der Baustromanschluss wird bauseits vor dem Beginn der Sanierung</span><br/><span>gestellt</span><br/><span>  (mind. 2 x 63 Ampereanschluss). Bauwasseranschluss in</span><br/><span>Trinkwasserqualität wird</span><br/><span>   bauseits vor Beginn der Sanierung gestellt, sofern nachfolgend nicht</span><br/><span>separat</span><br/><span>   ausgeschrieben.</span><br/><span>- Die nötige Unterverteilung hat der AN in eigener Verantwortung zu</span><br/><span>realisieren.</span><br/><span>  Diese Leistung wird nicht separat vergütet und ist in den</span><br/><span>Einheitspreis</span><br/><span>  einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Die Verkehrssicherung der Strom- und Wasserleitungen im öffentlichen</span><br/><span>Bereich gegen Beschädigung und zum Gefährdungsausschluss Dritter obliegt</span><br/><span>dem AN.</span><br/><span/><br/><span>Gefiltertes Abwasser kann nach Vorgabe der Bauleitung in die Abläufe</span><br/><span>eingeleitet werden.</span><br/><span/><br/><span>Die Kosten für Strom und Wasser trägt der AG.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>2.6 Lager- und Arbeitsplätze</span><br/><span/><br/><span>Stellflächen für Container sind auf den zum Gelände gehörenden Flächen</span><br/><span>im Rahmen der asphaltierten bzw. gepflasterten Flächen vorhanden.</span><br/><span>Sollten aus platztechnischen Gründen Freiflächen als Abstellfläche</span><br/><span>genutzt werden müssen, sind diese mittels geeigneter Materialien</span><br/><span>(Stahlplatten, Gummimatten) zu schützen.</span><br/><span/><br/><span>Sanitäreinrichtungen sind in ausreichender Dimensionierung und Menge in</span><br/><span>Abhängigkeit von der Anzahl der auf der Baustelle beschäftigten</span><br/><span>Mitarbeiter auf dem abgesperrten Baustellenbereich vom AN zu stellen.</span><br/><span/><br/><span>Die Abstellflächen für Mulden, Müllcontainer, Magazincontainer etc.</span><br/><span>befinden sich auf dem Grundstück. Die Stellung der Container hat in</span><br/><span>Abstimmung mit der Bauleitung des AGs zu erfolgen. Enge</span><br/><span>Platzverhältnisse aufgrund von Vegetation sowie Außenanlagen sind zu</span><br/><span>beachten. Freiflächen sind vor Anlieferung mittels geeigneter</span><br/><span>Materialien (Stahlplatten, Gummimatten) zu schützen.</span><br/><span/><br/><span>Der AN hat sein Werkzeug und Material gegen Beschädigung und Diebstahl</span><br/><span>zu schützen. Der AN hat durch entsprechende Logistik, insbesondere beim</span><br/><span>Entsorgungsmanagement, zu gewährleisten, dass die auf dem</span><br/><span>Baustellengelände vorgehaltenen abschließbaren Abfallcontainer auf das</span><br/><span>erforderliche Minimum reduziert werden. Grundsätzlich ist die</span><br/><span>Baustellenfläche während der gesamten Bauzeit in einem ordentlichen</span><br/><span>Zustand zu betreiben. Die Reinigungsleistungen der Baustellenfläche sind</span><br/><span>in die Einheitspreise einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Nach Abschluss der Arbeiten ist die Baustelle durch den AN unverzüglich</span><br/><span>zu räumen sowie besenrein zu übergeben. Beschädigte Freiflächen sind in</span><br/><span>ihren Ursprungszustand zurückzuversetzen. Etwaige eigenverschuldete</span><br/><span>Beschädigungen gehen zu Lasten des ANs.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>2.7 Boden- und Untergrundverhältnisse</span><br/><span/><br/><span>Die Verkehrsflächen auf dem Außengelände des Grundstücks sind in Teilen</span><br/><span>gepflastert bzw. asphaltiert, können jedoch im Bereich der Zufahrt</span><br/><span>unbefestigte Oberflächen aufweisen.</span><br/><span>Die an der Hauptstraße (Plackweg) verlaufenden Gehwege sind gepflastert</span><br/><span>bzw. asphaltiert.</span><br/><span/><br/><span>Durch den AN beschädigte Freiflächen sind nach Abschluss der Leistung</span><br/><span>wieder herzurichten und auf Kosten des ANs in den ursprünglichen Zustand</span><br/><span>zu versetzen.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>2.8 Witterungsverhältnisse</span><br/><span/><br/><span>Die Arbeiten finden ausschließlich im Innenbereich statt.</span><br/><span/><br/><span>Im Außenbereich gelagertes Material ist vor Witterungseinflüssen zu</span><br/><span>schützen und gegen Verwehung zu sichern.</span><br/><span/><br/><span>2.9 Zu schützende Bereiche und Objekte</span><br/><span/><br/><span>Das gesamte Baufeld sowie die Zufahrt ist zum Schutz Dritter mittels</span><br/><span>Beschilderung sowie ggf. einem Bauzaun bzw. Baken/Schrankenzaun</span><br/><span>abzugrenzen und auszuweisen.</span><br/><span/><br/><span>Es ist unbedingt dafür Sorge zu tragen, dass Nachbargebäude bzw.</span><br/><span>Grundstücke nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Für alle Schäden an</span><br/><span>diesen Gebäuden und Grundstücken haftet der AN. Beschädigungen, die an</span><br/><span>Bürgersteigen, Bäumen, Versorgungsleitungen und öffentlichen</span><br/><span>Einrichtungen entstehen, hat der AN auf seine Kosten sofort zu beheben.</span><br/><span/><br/><span>Sämtliche Beschädigungen hat der AN unverzüglich beim AG anzuzeigen und</span><br/><span>auf eigene Kosten wiederherzustellen.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>2.10 Öffentlicher Verkehr im Bereich der Baustelle</span><br/><span/><br/><span>Feuerwehrzufahrten für die auf dem Gelände vorhandenen Objekte dürfen</span><br/><span>nicht beeinträchtigt werden.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>2.11 Ortstermine</span><br/><span/><br/><span>Ortstermine können ausschließlich über die Zentrale Vergabestelle von</span><br/><span>Wald und Holz NRW über den Bereich Kommunikation im Vergabemarktplatz</span><br/><span>vereinbart werden. Den Bietern wird empfohlen sich vor Angebotsabgabe</span><br/><span>über die Örtlichkeit zu informieren. Nachforderungen aufgrund von</span><br/><span>Nichtkenntnis der vorhandenen Gegebenheiten können nicht abgeleitet</span><br/><span>werden.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>3. Ausführung der Bauleistung</span><br/><span/><br/><span>3.1. Allgemeines</span><br/><span/><br/><span>Nachfolgend wird die Art der Ausführung der Sanierung sowie des</span><br/><span>konventionellen Rückbaus beschrieben.</span><br/><span/><br/><span>Die zu sanierenden Bereiche sind vor Beginn der Sanierungsmaßnahme</span><br/><span>leerzuziehen, soweit dies ohne Eingriff in schadstoffhaltige Bauteile</span><br/><span>möglich ist.</span><br/><span/><br/><span>Das Freiziehen der zu sanierenden Räume erfolgt bauseits. Im Anschluss</span><br/><span>werden Sanierungsbereiche ausgebildet, die den Vorgaben der TRGS 519,</span><br/><span>TRGS 524/DGUV Regel 101-004 sowie TRGS 521 entsprechen. Die Arbeiten</span><br/><span>sind mit der Bauleitung des AGs abzustimmen. Nach Abnahme der Bereiche</span><br/><span>durch die Fachbauleitung erfolgt die Sanierung. Nach Beendigung der</span><br/><span>Sanierung wird eine erste visuelle Kontrolle durchgeführt, in der</span><br/><span>überprüft wird, ob alle schadstoffbelasteten Materialien entfernt</span><br/><span>wurden. Danach wird eine Feinreinigung der Sanierungsbereiche</span><br/><span>durchgeführt. Es erfolgt eine zweite visuelle Abnahme, in der überprüft</span><br/><span>wird, ob alle Stäube fachgerecht entfernt worden sind. Je nach</span><br/><span>Fundstelle erfolgen Raumluftmessungen, Wischproben oder Materialproben,</span><br/><span>die den Sanierungserfolg bestätigen.</span><br/><span/><br/><span>Stillstandszeiten aufgrund der Analyse der oben genannten Material-,</span><br/><span>Wisch-  und Raumluftproben sind zu berücksichtigen (vgl. Pkt. 3.2).</span><br/><span/><br/><span>Nach Abnahme und schriftlicher Freigabe durch die Bauleitung wird der</span><br/><span>Sanierungsbereich zurückgebaut.</span><br/><span/><br/><span>Die Sanierung findet in sämtlichen Geschossen statt. Nach erfolgter</span><br/><span>Schadstoffsanierung wird unmittelbar mit den Rückbauarbeiten begonnen.</span><br/><span>Die durch den AN zu liefernde Baustelleneinrichtung wird nach</span><br/><span>Fertigstellung der vereinbarten Leistungen vollständig rückgebaut, die</span><br/><span>Flächen gesäubert und besenrein an den AG übergeben.</span><br/><span/><br/><span>Der anschließende, konventionelle Rückbau ist sorgfältig vorzubereiten.</span><br/><span>Zusätzlich zum üblichen Abbruchverlauf sollten folgende Hinweise</span><br/><span>beachtet werden, damit keine Bauzustände mit unkalkulierbarem</span><br/><span>Gefährdungspotential entstehen:</span><br/><span/><br/><span>- die Abbruchmaßnahme sollte nur von Personen mit entsprechender</span><br/><span>Schulung und</span><br/><span>  ausreichender Erfahrung durchgeführt werden</span><br/><span>- der Einsatz von Abbruchhämmern, Abrissbirnen und Sprengungen ist nicht</span><br/><span/><br/><span>  gestattet. Die Abbrucharbeiten sind maximal bis zur Fundamenttiefe</span><br/><span>durch zu</span><br/><span>  führen.</span><br/><span>- bei Arbeiten in der Nähe von Versorgungsleitungen ist außer den</span><br/><span>üblichen</span><br/><span>  Vorsichtsmaßnahmen noch die Schutzanweisung des jeweiligen Versorgers</span><br/><span>zu</span><br/><span>  beachten.</span><br/><span/><br/><span>Es wird darauf hingewiesen, dass grundsätzlich alle Aufmaßpositionen vor</span><br/><span>der Demontage mit der Bauleitung des AGs zusammen aufzunehmen sind, da</span><br/><span>kein Vergütungsanspruch bei nicht prüffähigen Massen besteht.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>3.2. Zeitliche Abwicklung / Beschränkungen</span><br/><span/><br/><span>Die Ausführungszeit der Schadstoffsanierung sowie des Rückbaus wurden</span><br/><span>mit einer Bauzeit von insgesamt 6 Wochen geplant.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>Der AN hat seine Personalstärke so zu wählen, dass die aufgeführten</span><br/><span>Leistungen teilweise parallel, innerhalb der 6 Wochen Ausführungszeit,</span><br/><span>vollumfänglich abgeschlossen werden können.</span><br/><span/><br/><span>Für den zeitlichen Bauablauf ist ein Detailteminplan durch den AN inkl.</span><br/><span>Fortschreibung (falls nötig), unter Einhaltung des Ausführungsende und</span><br/><span>Anzahl der eingeplanten Mitarbeiter zu erstellen.</span><br/><span/><br/><span>Die Schadstoffsanierung erfolgt teilweise parallel, mit bis zu zwei</span><br/><span>Sanierungsbereichen gleichzeitig. Die Unterdruckhaltegeräte sind gem.</span><br/><span>TRGS 519 Nr. 14.1 mit einer Leistung von mindestens 10 Pa nach</span><br/><span>Schichtende zu betreiben. Aufgrund der angrenzenden Wohngebäude ist</span><br/><span>dabei der Grenz-/Richtwert zum Immissionsschutz von 40 dB (A)</span><br/><span>einzuhalten, ggf. sind die Geräte mittels einer Schallschutzeinhausung</span><br/><span>zu versehen. Diese Leistung ist in den Einheitspreis einzukalkulieren</span><br/><span>und wird nicht gesondert vergütet.</span><br/><span/><br/><span>Eine Errichtung der Sanierungsbereiche ist dem anhängenden Plansatz</span><br/><span>&#x22;Sanierungsbereichsplanung&#x22; zu entnehmen. Die zeitliche Abfolge der</span><br/><span>einzelnen Sanierungsbereiche ist so zu koordinieren, dass keine</span><br/><span>Behinderungen entstehen.</span><br/><span/><br/><span>Es wird darauf hingewiesen, dass durch Probenahme und Analytik der</span><br/><span>entnommenen Material-, Wisch- und Raumluftproben vor Freigabe eines</span><br/><span>Sanierungsbereiches Stillstandszeiten von bis zu 7 Tagen (Asbest/KMF bis</span><br/><span>zu 72 Stunden, PCB bis zu 7 Tagen) ab Beginn der Probenahme</span><br/><span>einzukalkulieren sind.</span><br/><span/><br/><span>Die Arbeiten können an Werktagen in der Zeit von 7:00 bis 18:00 Uhr</span><br/><span>unter Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes und weiterer gesetzlicher</span><br/><span>Bestimmungen durchgeführt werden. Davon abweichende Arbeitszeiten</span><br/><span>bedürfen der Genehmigung durch Bauleitung und Bauherrn.</span><br/><span/><br/><span>Lärmintensive Arbeiten sind zeitlich so zu planen, dass die umliegende</span><br/><span>Wohnbebauung eine möglichst geringe Beeinträchtigung erfahren.</span><br/><span/><br/><span>Abweichungen sind rechtzeitig zwischen allen Beteiligten abzustimmen.</span><br/><span>Die Abfolge der Arbeiten ist in Abstimmung mit der Bauleitung des AGs</span><br/><span>vor Arbeitsbeginn festzulegen. Zwischentermine, insbesondere die für den</span><br/><span>Einsatz von Nachunternehmen und anderer relevanter Gewerke, werden nach</span><br/><span>dieser gemeinsamen Festlegung verbindlich für den Auftragnehmer.</span><br/><span/><br/><span>Alle erforderlichen Leistungen bzw. Vorleistungen sind so zu</span><br/><span>disponieren, dass die vorgenannten Termine eingehalten werden,</span><br/><span>einschließlich erforderlicher rechtzeitiger Abrufe von Fremdleistungen,</span><br/><span>eigener Vorleistungen sowie erforderlicher Informationen und</span><br/><span>Fremdplanleistungen.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>3.3. Bauablauf</span><br/><span/><br/><span>Zum zeitlichen Bauablauf ist eine parallele Bearbeitung von bis zu zwei</span><br/><span>Sanierungsbereichen gleichzeitig vorgesehen, parallele Arbeiten sind</span><br/><span>u.a. vorbereitende und nachgängige Arbeiten sowie Auf- und Abbau der</span><br/><span>einzelnen Sanierungsbereiche.</span><br/><span/><br/><span>Ein Detailterminplan ist unter Einhaltung der Ausführungsfristen, mit</span><br/><span>Angabe der Mitarbeiteranzahl sowie der konkreten Koordinierung der</span><br/><span>einzelnen Sanierungsbereiche und Arbeitsschritten, eigenverantwortlich</span><br/><span>vom AN innerhalb von zwei Wochen vor Ausführungsbeginn der Bauleitung</span><br/><span>des AGs zur Abstimmung vorzulegen.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>3.3.1. Bauabschnitte und Bauphasen</span><br/><span/><br/><span>Die Ausführung der Arbeiten gliedert sich grundsätzlich in nahfolgenden</span><br/><span>beschriebenen fünf Phasen, welche zudem übergreifend und parallel</span><br/><span>erfolgen, sofern dies den Bauablauf unterstützt und keine</span><br/><span>sicherheitsrelevanten Belange entgegenstehen. Der Auftragnehmer hat die</span><br/><span>Arbeitsabläufe entsprechend zu koordinieren und so zu strukturieren,</span><br/><span>dass sämtliche Bauphasen ohne gegenseitige Behinderung durchgeführt</span><br/><span>werden können.</span><br/><span/><br/><span>Phase 1 - Vorbereitung und Einrichtung der Sanierungsbereiche</span><br/><span/><br/><span>Umfasst alle vorbereitenden Maßnahmen wie Baustelleneinrichtung,</span><br/><span>Abschottungen, Unterdruckhaltung, Schleusenaufbau, Bestandsaufnahme,</span><br/><span>Freimessungen, Sperrkreise sowie organisatorische und</span><br/><span>sicherheitstechnische Maßnahmen zur Gewährleistung eines regelkonformen</span><br/><span>Arbeitsbeginns gemäß TRGS und DGUV.</span><br/><span/><br/><span>Phase 2 - Rückbau (unbelastet)</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>Demontage und Entfernung aller nichttragenden, unbelasteten Bauteile,</span><br/><span>Einbauten, Oberflächen und Ausstattungen. Dazu gehören z. B.</span><br/><span>Bodenbeläge, abgehängte Decken, Einbauteile, Installationen, leichte</span><br/><span>Trennwände sowie die vollständige Freilegung belasteter Schichten und</span><br/><span>Bauteile.</span><br/><span/><br/><span>Phase 3 - Schadstoffsanierung und Rückbau</span><br/><span/><br/><span>Fachgerechte Entfernung der im Objekt vorhandenen schadstoffhaltigen</span><br/><span>Materialien (z. B. Asbest, PCB, PAK, KMF) gemäß den einschlägigen</span><br/><span>technischen Regeln (TRGS 519, 524, 551, 521). Anschließender gezielter</span><br/><span>Rückbau der vorgesehenen Bauteile einschließlich sicherheitsrelevanter</span><br/><span>Maßnahmen wie Abstützungen, Aussteifungen, kontrollierter Demontage</span><br/><span>sowie sortenreiner Trennung und Ausschleusung aller belasteten und</span><br/><span>unbelasteten Materialfraktionen.</span><br/><span/><br/><span>Phase 4 - Beräumung und Abschlussarbeiten</span><br/><span/><br/><span>Sammeln, Reinigen und Beräumen der Sanierungs- und Rückbaubereiche,</span><br/><span>inklusive Feinreinigung, Kontrollmessungen/Freigaben, Räumung der</span><br/><span>Baustelle,Rückbau der Abschottungen, Entsorgungsnachweise sowie</span><br/><span>Herstellung eines sicheren und sauberen Zustands für die Folgegewerke.</span><br/><span/><br/><span>Hinweis:</span><br/><span>Die Beräumung der anfallenden Bau- und Rückbauabfälle hat kontinuierlich</span><br/><span>während aller Phasen zu erfolgen. Zwischenlagerungen im Arbeitsbereich</span><br/><span>sind auf das notwendige Mindestmaß zu beschränken und dürfen den</span><br/><span>Bauablauf oder die Sicherheit nicht beeinträchtigen.</span><br/><span/><br/><span>Phase 5 - Konventioneller Rückbau</span><br/><span/><br/><span>Die anzubietenden Leistungen nachfolgend zur Schadstoffsanierung</span><br/><span>umfassen den  vollständigen Abbruch des ehem.  Gebäudes inkl.</span><br/><span>Gründungsbauwerke ,  Tragschichtmaterialien, Entwässerungsleitungen,</span><br/><span>Zuwegungen und teilweise befestigter  Außenflächen inkl. Entsorgung</span><br/><span>gemäß der im Folgenden aufgeführten Gebäudebeschreibung.</span><br/><span>Das Gebäude ist standsicher, begehbar u. seit kurzem ungenutzt.</span><br/><span/><br/><span>Die Baustellenzufahrt erfolgt über den Plackweg, mündend in den</span><br/><span>Lattenberg. Es ist zu beachten, dass der Standort im hinteren Bereich</span><br/><span>aufgrund seiner Funktion als Betriebshof weiterhin erreichbar bleibt.</span><br/><span>Das Erwirken entsprechender Sperrgenehmigungen, etwaigen Befreiungen von</span><br/><span>Verkehrsbeschränkungen (z. B.  Anliegerstraßen) u. alle weiteren</span><br/><span>behördliche Genehmigungsverfahren sind Sache des  AN, in die EP</span><br/><span>einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Länge gesamt [ ca. 14 m ], Breite gesamt [ ca. 10 m ],   Höhe [ Traufe:</span><br/><span>ca. 6,00 m, First: ca. 10,50 m ] incl. Böden / Decken, Grundfläche [ ca.</span><br/><span>165 m ² ], Dachfläche  [ ca. 145 m ² ], Volumen außen [ ca. 910 m ³ ]</span><br/><span/><br/><span>Wesentliche bauliche Merkmale des Gebäude (nach Schadstoffsanierung)</span><br/><span>sind u.  a.:</span><br/><span/><br/><span> -  Fachwerkbauweise, innen verputzt, außen Vorhangfassade Schiefer,</span><br/><span/><br/><span> -  Außen liegender Sockelputz  ( Buntstein )</span><br/><span> -  bis 35  cm -  Aussenwände aus Fachwerk</span><br/><span> -  bis 20 cm - tragende / nichttragende Innentrennwände aus Fachwerk +</span><br/><span>Leichtbau</span><br/><span> -  Naturstein - Mauerwerk im KG</span><br/><span> -  Sohle aus Zementestrich, auf hydraulisch gebundener Tragschicht -</span><br/><span>             Material im KG, Gründung vermutlich auf Streifenfundamenten</span><br/><span> -  Innentüren:  Holzfaserplatte,   beschichtet  +  Holzzargen</span><br/><span> -  Hohlkammerdecken</span><br/><span> -  Dacheindeckung  =  Ziegeleindeckung auf Unterkonstruktion</span><br/><span> -  Innendecke: Teilweise Gipskarton - Platten auf Unterkonstruktionen,</span><br/><span> -  Fenster: Holzrahmen, teilw. Kunststoff u. Dämmglas,</span><br/><span> -  Bodenaufbau: mineralischer Estrich + Oberbodenbelag z.B. Parkett,</span><br/><span>Fliese, Kunststoffbeläge etc.</span><br/><span> -  Bodenbeläge: Holzdielen (mit   Ochsenblut  - Anstrich) z.T. mit</span><br/><span>Teppich, Kunststoffbelägen, etc.</span><br/><span> -  Nassbereiche: Wände gefliest, Böden teilweise gefliest</span><br/><span> -  Dachstuhl aus Holz, Satteldach</span><br/><span> -  Innenwände: Fachwerk / Mauerwerk u. ä ., Putze, Tapete, Anstriche</span><br/><span> -  techn.  Gebäudeausrüstung, Standard-  Heizkörpern, etc.</span><br/><span/><br/><span>Details zur Bausubstanz sind dem Abbruch- und Entsorgungskonzept, Stand</span><br/><span>03.12.2025 (IB Dr. Stefan Henning) sowie dem Schadstoffkataster, Stand</span><br/><span>27.08.2026 (IB Dr. Stefan Henning) zu entnehmen  (vgl. s. Anlage).</span><br/><span/><br/><span>Die Abbruchanzeige wird vom AG erwirkt und bei Auftragserteilung</span><br/><span>übergeben.</span><br/><span/><br/><span>Die im Folgenden beschriebenen Abbruch- und Rückbauarbeiten sind mit der</span><br/><span>Bauleitung abzustimmen und von erfahrenen, geeigneten Personen</span><br/><span>auszuführen.</span><br/><span/><br/><span>Kosten hierfür sind in die Einheitspreise (im folgenden EP)</span><br/><span>einzurechnen.</span><br/><span/><br/><span>Während der Arbeitsdurchführung hat der Auftragnehmer (im Folgenden AN)</span><br/><span>sicherzustellen, dass evtl. gefährliche Abfälle, die erst im Zuge der</span><br/><span>Arbeiten erkennbar werden und zuvor nicht deklariert waren, von</span><br/><span>sachkundigem Aufsichtspersonal separiert werden. Solche, gemäss</span><br/><span>Abfallgesetz eingestuften Materialien, hat der AN dem Auftraggeber (im</span><br/><span>folgenden AG) unverzüglich schriftlich anzuzeigen.</span><br/><span/><br/><span>Die Baustelleneinrichtung und die Wiederherrichtung in den</span><br/><span>Ursprungszustand nach  Abschluss der Maßnahme ist Sache des AN, mit dem</span><br/><span>AG abzustimmen und in die EP einzurechnen.</span><br/><span/><br/><span>Für das Vorhandensein von Wendemöglichkeiten für Sattelzüge auf dem</span><br/><span>Grundstück bzw. im  Baustellenbereich übernimmt der AG keine Gewähr. Die</span><br/><span>Organisation des An-/ Abtransportes v. Geräten, Fahrzeugen, Material u.</span><br/><span>a. obliegt dem AN und ist in die Einzelpositionen einzurechnen.</span><br/><span/><br/><span>Das Herbeischaffen von Wasser (z. B.  für Berieselung/</span><br/><span>Staubniederhaltung) und Baustrom sowie das Erwirken evtl. nötiger</span><br/><span>Genehmigungen ist Sache des AN und in die EP einzurechnen.</span><br/><span/><br/><span>Die besonderen Begebenheiten aufgrund der Lage der Baustelle ist zu</span><br/><span>berücksichtigen (s. o.).</span><br/><span/><br/><span>Sanitäreinrichtungen stehen im Rahmen der Abbrucharbeiten nicht zur</span><br/><span>Verfügung.  Die  Aufstellung von Sanitärcontainer oder mobiler WC -</span><br/><span>Anlagen ist in die die Position der Allgemeinen Baustelleneinrichtung</span><br/><span>einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Auf dem Baustellengelände gelten Übernachtungsverbot,</span><br/><span>Abfallverbrennungsverbot und die Straßenverkehrsordnung.</span><br/><span/><br/><span>Anfallender Abfall des AN ist mindestens dreimal wöchentlich, bei Bedarf</span><br/><span>auch häufiger abzufahren und gemäß dieser Vorbemerkungen zu entsorgen.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span/><br/><span>3.3.1.1 Sanierungsbereich einrichten</span><br/><span/><br/><span>- Der Zugang erfolgt über eine 2- bzw. 4-Kammer-Personenschleuse</span><br/><span>- Die Arbeiten werden unter Unterdruck ausgeführt (  20 Pa).</span><br/><span>- Das Material ist über eine 2-Kammerschleuse auszuschleusen und</span><br/><span>  abzutransportieren. Um die Abschottungsleistungen möglichst gering zu</span><br/><span>halten,</span><br/><span>  werden die baulichen Grenzen, wie z.B. Türen etc., bis zum Abschluss</span><br/><span>der</span><br/><span>  Schadstoffsanierung erhalten und diese Grenzen als bauliche</span><br/><span>Abschottungen</span><br/><span>  genutzt. Die Sanierungsbereiche im Gebäude werden zu angrenzenden</span><br/><span>  Bereichen staubdicht abgeschottet. Die Ausbildung der</span><br/><span>Sanierungsbereiche hat so</span><br/><span>  zu erfolgen, dass Flucht- und Rettungswege nach Möglichkeit nicht</span><br/><span/><br/><span>  beeinträchtigt werden. Eine temporäre Umleitung von Flucht- und</span><br/><span>  Rettungswegen ist mit der örtlichen Bauleitung des AGs abzustimmen.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span/><br/><span>3.3.1.2 Entfernung der belasteten Materialien</span><br/><span/><br/><span>Nachfolgend wird die Vorgehensweise bei der Entfernung der</span><br/><span>schadstoffhaltigen Bausubstanz im Innenbereich beschrieben.</span><br/><span/><br/><span>Die Demontage der asbesthaltigen Bauteile hat nach allen Vorgaben der</span><br/><span>TRGS 519 so zu erfolgen, dass es zu keiner Zeit zur Schädigung Dritter</span><br/><span>kommt. Anschließend wird das kontaminierte Material staubdicht verpackt,</span><br/><span>ausgeschleust und ohne Zwischenlagerung in die dafür vorgesehenen</span><br/><span>Schadstoffabfallcontainer transportiert.</span><br/><span/><br/><span>Bei der Demontage von KMF-, PAK- bzw. PCB-haltigen Materials wird analog</span><br/><span>verfahren, sodass die Vorgaben der jeweiligen TRGS 524, TRGS 551 bzw.</span><br/><span>TRGS 521 umgesetzt werden. Nach der Demontage wird das kontaminierte</span><br/><span>Material (KMF zusätzlich nässen) staubdicht verpackt, ausgeschleust und</span><br/><span>ohne Zwischenlagerung in die dafür vorgesehenen</span><br/><span>Schadstoffabfallcontainer transportiert.</span><br/><span/><br/><span>Grundsätzlich sind die einzelnen Abfallfraktionen sortenrein zu trennen,</span><br/><span>zu verpacken bzw. in geschlossene Behältnisse zu verbringen und zum</span><br/><span>bereitgestellten Entsorgungscontainer zu transportieren.</span><br/><span/><br/><span>Die Entsorgung von nicht gefährlichen Abfällen ist innerhalb der</span><br/><span>jeweiligen Einheitspreise der entsprechenden Position abgegolten. Die</span><br/><span>Entsorgung überwachungspflichtiger Abfälle wird gesondert vergütet.</span><br/><span/><br/><span>Nach vollständiger Entfernung des kontaminierten Materials wird der</span><br/><span>gesamte Sanierungsabschnitt einer Feinreinigung unterzogen. Das Absaugen</span><br/><span>von Stäuben erfolgt mit geeigneten H-Saugern. Glatte Oberflächen sind</span><br/><span>zusätzlich feucht abzuwischen. Für die nachfolgenden Arbeiten werden die</span><br/><span>jeweiligen Sanierungsbereiche nach erfolgter Freigabe (siehe nachfolgend</span><br/><span>Pkt. 3.3.1.3) zurückgebaut.</span><br/><span/><br/><span>Ermittlung weiterer schadstoffhaltiger Bauteile:</span><br/><span>Sollten während der Sanierungsmaßnahme weitere schadstoffhaltige</span><br/><span>Bauteile (im Sinne der Gefahrstoffverordnung) vom AN ermittelt werden,</span><br/><span>so sind diese unverzüglich der örtlichen Bauleitung des AGs schriftlich</span><br/><span>anzuzeigen. Aufwendungen für die Demontage und Entsorgung von</span><br/><span>schadstoffbelasteten Bauteilen, die nicht angemeldet wurden, können</span><br/><span>nicht anerkannt werden. Alle hieraus resultierenden Kosten und Gebühren</span><br/><span>gehen zu Lasten des ANs.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>3.3.1.3 Erfolgskontrollen / Freigabe der Bereiche</span><br/><span/><br/><span>Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten erfolgt eine erste visuelle</span><br/><span>Abnahme, bei der überprüft wird, ob die im Sanierungsbereich vorhandenen</span><br/><span>schadstoffhaltigen Bauteile vollständig entfernt worden sind.</span><br/><span>Nach erfolgreicher Abnahme dieser Leistung wird der Sanierungsbereich</span><br/><span>gereinigt.</span><br/><span>Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten erfolgt die zweite visuelle</span><br/><span>Abnahme. Hier wird kontrolliert, ob der Bereich ordnungsgemäß gereinigt</span><br/><span>und alle Staubablagerungen vollständig beseitigt wurden.</span><br/><span/><br/><span>Nach erfolgreicher Abnahme der Reinigungsleistung, erfolgen ggf. zur</span><br/><span>Freigabe des Sanierungsbereichs Raumluftmessungen gemäß VDI 3492 zur</span><br/><span>Ermittlung der Asbest- und KMF-Faserkonzentration (Messaufgabe 2b</span><br/><span>&#x22;Kontrollmessung vor Aufhebung der Schutzmaßnahmen&#x22;).</span><br/><span/><br/><span>Die Kosten für ggf. erforderliche Wiederholungsanalytik trägt der AN.</span><br/><span/><br/><span>Abnahmen durch die Fachbauleitung sind rechtzeitig anzukündigen und</span><br/><span>mindestens 48 Stunden im Voraus anzumelden. Ohne fristgerechte</span><br/><span>Ankündigung besteht kein Anspruch auf Durchführung der Abnahme.</span><br/><span/><br/><span>Wartezeiten für die Analytik sind einzukalkulieren.</span><br/><span>KMF/Asbest: ca. 3 Tage</span><br/><span/><br/><span>Gegebenenfalls werden PCB-Wischproben zur Überprüfung der</span><br/><span>Reinigungsleistung vorgenommen. Die Wischprobenergebnisse sind in</span><br/><span>Anlehnung an die Beurteilung von Flächenkonzentrationen im Anschluss an</span><br/><span>eine PCB-Sanierungsreinigung wie folgt zu bewerten:</span><br/><span>Flächenkonzentration [µg PCB/m²] im Anschluss an die Feinreinigung</span><br/><span>Beurteilung / Maßnahme:</span><br/><span>- &#x3c; 30 sehr guter Reinigungszustand</span><br/><span>- 30 - 50 akzeptabler Reinigungszustand</span><br/><span>- 50 - 100 erhöhte PCB-Kontamination Feinreinigung bedingt erfolgreich;</span><br/><span>in</span><br/><span>  stärker belasteten Bereichen wiederholen</span><br/><span>- &#x3e; 100 stark erhöhte PCB-</span><br/><span>  Kontamination; Feinreinigung wiederholen</span><br/><span>- &#x3e; 200 sehr stark erhöhte PCB-Kontamination Feinreinigung nicht</span><br/><span>erfolgreich;</span><br/><span>  komplett und intensiv wiederholenDabei werden von den horizontalen und</span><br/><span/><br/><span>  vertikalen Flächen Wischproben zur Ermittlung der Flächenbelastung</span><br/><span>durch PCB-</span><br/><span>  haltigen Fein-/Altstaub entnommen. Hierzu wird jeweils eine Fläche von</span><br/><span>ca.</span><br/><span>  1,00m² mittels einer/eines vorextrahierten Watte/Tuchs abgewischt und</span><br/><span/><br/><span>  hinsichtlich ihrer PCB-Belastung untersucht.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>Nach erfolgreicher Abnahme der Reinigungsleistung sind zur Freigabe des</span><br/><span>Sanierungsbereichs Raumluftmessungen gemäß PCB-Richtlinie durchzuführen.</span><br/><span/><br/><span>Wartezeiten für die Analytik sind einzukalkulieren.</span><br/><span>PCB: ca. 7 Tage</span><br/><span/><br/><span>Die Freigabe der Bereiche erfolgt in Schriftform.</span><br/><span>Abschließend sind Schleusen und Unterdruckhaltung wieder abzubauen.</span><br/><span/><br/><span>Es folgt der konventionelle Rückbau.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>3.4. Sonstige Angaben</span><br/><span/><br/><span>Die ausführende Firma muss über die Zulassung als Fachbetrieb für die</span><br/><span>Durchführung sämtlicher Schadstoffsanierungsarbeiten insbesondere</span><br/><span>Asbestsanierungsarbeiten auf Grundlage der Gefahrstoffverordnung</span><br/><span>verfügen.</span><br/><span/><br/><span>Können Arbeiten wegen fehlender fachlicher Qualifikation oder wegen</span><br/><span>nicht ausreichend vorhandenen Personals nicht selbst ausgeführt werden,</span><br/><span>sind die einzusetzenden Nachunternehmer schriftlich zu benennen und</span><br/><span>deren Einsatz durch den AG genehmigen zu lassen.</span><br/><span/><br/><span>Die Baustellensprache ist Deutsch, d.h. das die Deutschkenntnisse in</span><br/><span>Wort und Schrift des eingesetzten Poliers mindestens dem Sprachniveau B2</span><br/><span>oder höher entsprechen müssen.</span><br/><span/><br/><span>Auflagen, die durch die Baustellenverordnung und das Arbeitsschutzgesetz</span><br/><span>an den AN gestellt werden, sind von diesem einzuhalten.</span><br/><span/><br/><span>Eine Baustellenordnung ist vom AN in sämtlichen Sprachen seiner</span><br/><span>Angestellten verständlich zu erstellen und gut sichtbar auszuhängen.</span><br/><span/><br/><span>Die Mitarbeiter des ANs sind auf der Baustelle kenntlich zu machen. Eine</span><br/><span>Liste, der für den AN tätigen Personen, ist der Bauleitung des AGs zu</span><br/><span>übergeben, Änderungen sind umgehend schriftlich mitzuteilen.</span><br/><span/><br/><span>Zu den Pflichten des verantwortlichen Fachbauleiters gehören</span><br/><span>insbesondere:</span><br/><span>- Überwachen, dass sämtliche Arbeiten nach den anerkannten Regeln der</span><br/><span/><br/><span>  Technik, insbesondere nach den in den Verdingungsgrundlagen genannten</span><br/><span/><br/><span>   Vorschriften ausgeführt werden</span><br/><span>- Überwachen, dass die Arbeitsschutzbestimmungen eingehalten werden</span><br/><span>- Teilnahme an BaubesprechungenMitwirken zur wirtschaftlichen, sicheren</span><br/><span>und den</span><br/><span>   Gesetzen/ Verordnungen/ Regelungen etc. entsprechenden Umsetzung der</span><br/><span/><br/><span>   Baumaßnahme</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>3.5. Entsorgung</span><br/><span/><br/><span>Die Entsorgung der gefährlichen Abfälle erfolgt durch den Auftragnehmer.</span><br/><span>Gefährliche Abfälle sind den abfallrechtlichen Vorschriften entsprechend</span><br/><span>zu beseitigen, die Nachweisführung erfolgt in jedem Fall mit einem</span><br/><span>Einzelentsorgungsnachweis. Abfallerzeuger ist der AN, die Kosten für</span><br/><span>anfallende Gebühren trägt alleinig der AN. Die Beantragung der</span><br/><span>Abfallerzeugungsnummer erfolgt durch den Auftragnehmer. Eine</span><br/><span>entsprechende Vollmacht wird durch den Auftraggeber erstellt. Die</span><br/><span>hieraus resultierenden Verpflichtungen (z.B. aus dem elektronischen</span><br/><span>Nachweisverfahren) sind zu berücksichtigen und einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>Für die Schlussrechnung ist der Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung</span><br/><span>beizubringen. Während der Baumaßnahme ist nach Abtransport jedes</span><br/><span>Containers der Begleitschein / Übernahmeschein unaufgefordert</span><br/><span>vorzulegen.</span><br/><span/><br/><span>Die Entsorgung und Verwertung von Bauschutt bis zu einer</span><br/><span>Zuordnungsklasse bis einschl. RC-3 ist in die jeweiligen Positionen</span><br/><span>einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Im Rahmen der Beauftragung bewirkt der AN die Entstehung des Abfalls und</span><br/><span>übernimmt dessen Besitz. Hieraus übernimmt der AN die Erzeugerpflichten</span><br/><span>und die Nachweisführung. Die vorgenannten Auflagen sind</span><br/><span>Vertragsbestandteil.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>3.6. Beweissicherung</span><br/><span/><br/><span>Bauseitig erfolgt keine vollumfängliche Beweissicherung. Es wird</span><br/><span>empfohlen, dass der Auftragnehmer im Rahmen der Arbeiten eigenständig</span><br/><span>eine grobe Beweissicherung durchführt. Dies stellt weder einen Anspruch</span><br/><span>auf Beauftragung noch auf gesonderte Vergütung dar und dient</span><br/><span>ausschließlich dem Schutz des Auftragnehmers.</span><br/><span/><br/><span>Festgestellte Bestandsschäden sind dem Auftraggeber unverzüglich</span><br/><span>schriftlich anzuzeigen.</span><br/><span>Es wird empfohlen, eine gemeinsame Beweissicherung zwischen Auftraggeber</span><br/><span>und Auftragnehmer durchzuführen.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>3.7 Sicherheit und Gesundheit</span><br/><span/><br/><span>Der AN hat AG - Hinweise zu Arbeitssicherheit u. Gesundheitsschutz zu</span><br/><span>berücksichtigen .</span><br/><span>Hierzu kann der AG Erläuterungstermine festsetzen, an denen alle an der</span><br/><span>Baustelle Tätigen teilnehmen müssen.</span><br/><span>Soweit der AN für sein Gewerk besondere Gefährdungen feststellt, hat er</span><br/><span>diese vor  Arbeitsbeginn dem AG anzuzeigen und Sicherheitslösungen</span><br/><span>darzulegen. Auf Verlangen des AG ist eine Gefährdungsanalyse zu</span><br/><span>erstellen u. vorgesehene Sicherheitslösungen schriftlich  darzustellen.</span><br/><span>Der AG kann letztere zurückweisen und die Einhaltung d. Vorgaben /</span><br/><span>Lösungen  eines Sicherheits- u.</span><br/><span>Gesundheitskoordinators verlangen.</span><br/><span/><br/><span>Stellt d.  AG bei Begehungen Ausführungsmängel in den Belangen von</span><br/><span>Sicherheit oder  Gesundheitsschutz fest, sind diese unverzüglich zu</span><br/><span>beseitigen und dies binnen 3 AT schriftlich dem AG zu melden. Die</span><br/><span>Verantwortlichkeit des AN für die Erfüllung d. Arbeitsschutzpflichten</span><br/><span>gegenüber seinen Beschäftigten bleibt unberührt. Etwaige  Aufwendungen</span><br/><span>des AN hierdurch sind in die EP einzurechnen.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>3.8 Schutz vorhandener Leitungen</span><br/><span/><br/><span>Die Ver- u. Entsorgungsmedien des Objektes sollen zum Zeitpunkt der</span><br/><span>Ausschreibung bereits  außer Betrieb sein.</span><br/><span/><br/><span>Dennoch gilt :</span><br/><span>Der AN verpflichtet sich, die Anbindung aller Ver- und</span><br/><span>Entsorgungsleitungen im Gebäude und auf dem Grundstück zu prüfen und</span><br/><span>ggf. selbst zu erwirken, sich hierfür mit den jeweiligen Ver- und</span><br/><span>Entsorgungsunternehmen in Verbindung zu setzen und alle notwendigen</span><br/><span>Arbeiten durchzuführen.</span><br/><span>Versorgerauskünfte sind eigenständig einzuholen. Der AN hat sich mit</span><br/><span>Lage und Verlauf angegebener Ver- und Entsorgungsleitungen vertraut  zu</span><br/><span>machen und bei Ausschachtungen vorsichtig vorzugehen.</span><br/><span/><br/><span>Bei Arbeitsausführung dennoch freigelegte oder berührte Wasser-, Gas-,</span><br/><span>Kanal-,   elektr. Leitungen oder sonstige Anlagen sind mit Sorgfalt und</span><br/><span>Umsicht nach geltenden Vorschriften  und im Einvernehmen mit dem AG</span><br/><span>betriebssicher zu schützen.</span><br/><span/><br/><span>Bei Gasgeruch o. anderen Gefahren ist der AG sofort zu benachrichtigen,</span><br/><span>auch wenn noch  keine Leitungen freigelegt sind. Der AN muss das</span><br/><span>zuständige Betriebsunternehmen und den  AG über jede Beschädigung</span><br/><span>vorhandener Leitungen u.  Kabel sofort verständigen. Durch  solche</span><br/><span>Beschädigung entstehende Kosten trägt der AN.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>3.9 Vermessungsarbeiten</span><br/><span/><br/><span>Werden ohne AG - Zustimmung Vermarkungspunkte, o.  ä .  verändert,</span><br/><span>ersetzt oder entfernt, trägt d. AN die Kosten der Neuvermessung n. HOAI</span><br/><span>- Sätzen, die mit Schlussrechnung in Abzug  gebracht werden.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>3.10 Abnahmen</span><br/><span/><br/><span>Der AN veranlasst die rechtzeitige Durchführung v. Abnahmen durch die</span><br/><span>Abnahmeberechtigten. Vom AN verschuldete Verzögerungen beeinflussen</span><br/><span>nicht die  Ausführungsfristen.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span/><br/><span/><br/><span>Die vorgenannten Auflagen sind Vertragsbestandteil.</span><br/><span/><br/><span>4. Ausführungsunterlagen / Unterlagenpflicht</span><br/><span/><br/><span>4.1. Vom AG gestellte Ausführungsunterlagen</span><br/><span/><br/><span>Planunterlagen:</span><br/><span>- Probenahmepläne</span><br/><span/><br/><span>  - 2025.08.26_Standort Lattenberg-PN_1_DG_003_a</span><br/><span>  - 2025.08.26_Standort Lattenberg-PN_1_EG_002_a</span><br/><span>  - 2025.08.26_Standort Lattenberg-PN_1_KG_001_a</span><br/><span>- Amtlicher Lageplan, Stand  07.01.2026 (Gramann)</span><br/><span>- Bestandspläne mit Grundrissen KG / EG / OG, Schnitte, Ansichten</span><br/><span/><br/><span>- Sanierungsbereichspläne:</span><br/><span/><br/><span>  - 2026.01.26_Standort Lattenberg_SAN_DG_003_a</span><br/><span>  - 2026.01.26_Standort Lattenberg_SAN_EG_002_a</span><br/><span>  - 2026.01.26_Standort Lattenberg_SAN_KG_001_a</span><br/><span>  - 2026.01.26_Standort Lattenberg_SAN_EG_004_a</span><br/><span/><br/><span>- Rückbau- und Entsorgungskonzept, Stand 03.12.2025 (IB Dr. Stefan</span><br/><span>Henning)</span><br/><span>- Schadstoffkataster, Stand 27.08.2026 (IB Dr. Stefan Henning)</span><br/><span/><br/><span>4.2. Unterlagenpflicht des Auftragnehmers</span><br/><span/><br/><span>Folgende Unterlagen müssen vor Sanierungsbeginn 3-fach vorliegen:</span><br/><span/><br/><span>- schriftliche Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen</span><br/><span/><br/><span>  Personals und deren Qualifikationen, sowie dessen Vertretung</span><br/><span>(mindestens</span><br/><span>  2 Personen mit Nachweis TRGS 519 Anlage 3, gem. TRGS 519 Nr. 5</span><br/><span/><br/><span>  (2))</span><br/><span>- schriftliche Benennung des für die Koordination vorgesehenen Personals</span><br/><span>und</span><br/><span>  dessen Vertretung (mindestens 2 Personen gem. § 15 Abs. 4 GefStoffV)</span><br/><span>  Bestätigter Bauzeitenplan (siehe Punkt 4.4), in dem alle Bestandteile</span><br/><span>der im</span><br/><span>  Leistungsverzeichnis aufgeführten Tätigkeiten enthalten sind</span><br/><span>- Arbeitsplan und Arbeitsanweisung</span><br/><span>- Anmeldung bei der zuständigen Behörde und Berufsgenossenschaft</span><br/><span/><br/><span>Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die zu erbringenden Nachweise zu</span><br/><span>führen. Dies beinhaltet ebenfalls die Führung des Registers. Dem AG ist</span><br/><span>eine Kontrolle der Erfüllung der Nachweispflicht, gem. KrW/AbfG und</span><br/><span>NachwV, sowie die Kontrolle der ordnungsgemäßen Anwendung und Umsetzung</span><br/><span>des SigGeKo einzuräumen. Hierzu ist dem AG auf Verlangen wöchentlich,</span><br/><span>spätestens 2 Wochen nach Abschluss der Arbeiten des AN, die jeweilige</span><br/><span>registerpflichtige oder registerrelevante Datei in elektronischer Form</span><br/><span>an das elektronische Postfach des AGs zu übermitteln. Der AN hat Zedal</span><br/><span>zu verwenden.</span><br/><span>Des Weiteren sind dem AG Papierausdrucke sämtlicher elektronischer</span><br/><span>Dokumente, insbesondere der Entsorgungsnachweise und der Begleit- bzw.</span><br/><span>Übernahmescheine in kopierfähiger und lesbarer Ausführung monatlich</span><br/><span>sowie spätestens 2 Wochen nach Abschluss der Arbeiten des ANs zu</span><br/><span>übergeben. Diese Ordner müssen in ihrem Aufbau den Maßgaben des § 24 der</span><br/><span>NachwV entsprechen.</span><br/><span/><br/><span>Folgende Unterlagen müssen bei Baubeginn 2-fach vorliegen:</span><br/><span/><br/><span>- Nachweis über die medizinische Vorsorgeuntersuchung aller Mitarbeiter,</span><br/><span/><br/><span>  die im Sanierungsbereich eingesetzt werden</span><br/><span/><br/><span>  - Ergänzung bei Personenwechsel</span><br/><span>- Namensliste der an der Baustelle eingesetzten Personen (nach BGR)</span><br/><span/><br/><span>  - Ergänzung bei Personenwechsel</span><br/><span>- Erste-Hilfe-Zeugnisse, schriftliche Benennung der eingesetzten</span><br/><span>  Ersthelfererforderliche</span><br/><span>- Prüfzeugnisse für alle eingesetzten Geräte</span><br/><span/><br/><span>Folgende Unterlagen müssen bei Endabnahme 2-fach vorliegen:</span><br/><span/><br/><span>- Bautagesberichte: Der AN ist zur Führung von Bautagesberichten</span><br/><span/><br/><span>  verpflichtet, die Berichte sind wöchentlich der Bauleitung vorzulegen</span><br/><span/><br/><span>  (siehe Punkt 4.3). Die Form der Bautagesberichte sind mit dem AG oder</span><br/><span/><br/><span>  dessen Bevollmächtigten abzustimmen.Begleitscheine zum Nachweis der</span><br/><span/><br/><span>  fachgerechten Entsorgung</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>4.3. Besprechungs- und Berichtswesen</span><br/><span/><br/><span>Die Objektüberwachung des AGs wird zu festgesetzten Terminen</span><br/><span>Baubesprechungen durchführen, um den Stand der Arbeiten und die für den</span><br/><span>weiteren Fortgang der Leistungen erforderlichen Maßnahmen zu besprechen</span><br/><span>und steuert die Koordination der AN untereinander. Der AN ist</span><br/><span>verpflichtet, einen voll unterrichteten und verantwortlichen Vertreter</span><br/><span>zu entsenden, welcher berechtigt ist, verbindliche Erklärungen abzugeben</span><br/><span>und entgegenzunehmen. Der Bauleiter des ANs, sofern kein anderer</span><br/><span>Mitarbeiter als Aufsichtsführender gem. TRGS 519 nach Anlage 3 bestimmt</span><br/><span>ist, hat arbeitstäglich vor Ort anwesend zu sein.</span><br/><span/><br/><span>Der AN führt über die zur Durchführung der Maßnahme notwendigen</span><br/><span>ausgeführten Arbeiten und Arbeitsfortschritte Berichte in Form eines</span><br/><span>Bautagebuchs. Die Berichte enthalten Angaben zur Witterung, Anzahl der</span><br/><span>Beschäftigten auf der Baustelle, deren Qualifikation, den Einsatz von</span><br/><span>Material, Gerät sowie den Baufortschritt. Diese Bautagesberichte sind</span><br/><span>der Objektüberwachung des AGs wöchentlich vorzulegen. Die Kosten hierfür</span><br/><span>sind mit den Einheitspreisen abgegolten.</span><br/><span/><br/><span>4.4. Terminliche Abwicklung</span><br/><span/><br/><span>Der AN ist verpflichtet innerhalb von zwei Wochen nach Auftragserteilung</span><br/><span>einen detaillierten Einzelterminplan sowie einen Bauablaufplan einschl.</span><br/><span>Personalstärke für die vollständige Baumaßnahme anzufertigen und der</span><br/><span>Objektüberwachung zur Abstimmung vorzulegen.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>4.5 Abrechnung</span><br/><span/><br/><span>Mit Abrechnung der Leistungen sind alle erforderlichen Unterlagen in</span><br/><span>prüfbarer Form vorzulegen. Aus den Unterlagen muss hervorgehen, dass die</span><br/><span>in Rechnung gestellten Leistungen für die ausgeführte Maßnahme bestimmt</span><br/><span>waren.</span><br/><span/><br/><span>Hierzu zählen im Einzelnen:</span><br/><span>- Aufmaße (beinhaltet Planskizzen zu Aufmaßtabellen)</span><br/><span>- Tagelohnnachweise</span><br/><span>- Nachweise der ordnungsgemäßen Entsorgung aller anfallenden Abfälle.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>Der Rechnungsempfänger ist:</span><br/><span/><br/><span>Wald und Holz NRW</span><br/><span>Regionalforstamt Arnsberger Wald</span><br/><span>Obereimer 13</span><br/><span>59821 Arnsberg</span><br/><span/><br/><span>Die Bauherrenvertretung im Fachbereich II sowie der vom Bauherrn</span><br/><span>beauftragte Architekt erhalten die Rechnung als Kopie per E-Mail.</span><br/><span/><br/><span>Die Bauüberwachung ist bevollmächtigt Rechnungen entgegenzunehmen und</span><br/><span>durch Stempel des Generalplaners den Eingang formell zu dokumentieren.</span><br/><span/><br/><span>Für den Beginn der Zahlungsfrist gilt der Eingang der Rechnung im Büro</span><br/><span>der Bauleitung.</span><br/><span/><br/><span>Voraussetzung hierfür ist allerdings die Prüffähigkeit und</span><br/><span>Vollständigkeit der Rechnung. Rechnungen können im Übrigen nur</span><br/><span>bearbeitet werden, wenn die vollständige Auftragsnummer aufgeführt ist.</span><br/><span>Alle für die Abrechnung notwendigen Unterlagen (Lieferscheine,</span><br/><span>Aufmaßblätter, Stundenlohnzettel, Entsorgungsnachweise) sind in</span><br/><span>prüffähiger Form, DIN A4-Format einzureichen. Für die A-Konto-Zahlungen</span><br/><span>bzw. Schlussrechnung muss ein gemeinsam vom AN und der Bauleitung</span><br/><span>durchgeführtes Aufmaß erstellt werden. In Abstimmung mit der Bauleitung</span><br/><span>kann evtl. auch auf Grundlage der Ausführungspläne abgerechnet werden.</span><br/><span>Die Rechnungen müssen sich exakt auf die im LV genannten Positionen und</span><br/><span>Ordnungszahlen beziehen und kumuliert aufgestellt sein.</span><br/><span/><br/><span>Der Schlussrechnungen ist unaufgefordert eine Schlussdokumentation mit</span><br/><span>Bautageberichten, Abnahmeprotokollen sowie Entsorgungsnachweise /</span><br/><span>Dokumentation digital beizufügen.</span><br/><span/><br/><span/></DetailAddText><GAEB90:Vertragliche_Regelungen>Anfang</GAEB90:Vertragliche_Regelungen></AddText><AddText><OutlineAddText><span>2 ZTV Abbruch-/ Rückbauarbeiten Allgemein</span></OutlineAddText><DetailAddText><span>Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen</span><br/><span>Abbruch-/Rückbauarbeiten</span><br/><span/><br/><span>1 Grundlagen</span><br/><span>Für die Leistungen dieses Gewerks gelten die VOB Teil</span><br/><span>C, insbesondere ATV DIN 18459 Abbruch-/Rückbauarbeiten,</span><br/><span>und die Allgemein Anerkannten Regeln der Technik.</span><br/><span/><br/><span>Ergänzend zu den in VOB Teil C aufgeführten Normen</span><br/><span>gelten die Regelwerke der nachstehend genannten</span><br/><span>Herausgeber in der zum Zeitpunkt der Ausführung</span><br/><span>gültigen Fassung als Grundlage von Kalkulation und</span><br/><span>Arbeitsausführung:</span><br/><span>BDE: Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser-</span><br/><span>und Rohstoffwirtschaft e. V.,</span><br/><span>Bundesgütegemeinschaft Recycling-Baustoffe e. V.,</span><br/><span>DA: Deutscher Abbruchverband e. V.,</span><br/><span>DGUV: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V.,</span><br/><span>IVD: Industrieverband Dichtstoffe e. V.,</span><br/><span>RAL: Deutsches Institut für Gütesicherung und</span><br/><span>Kennzeichnung e. V.,</span><br/><span>VDI: Verein Deutscher Ingenieure e. V.,</span><br/><span>VdS Schadenverhütung GmbH,</span><br/><span>Verband für Abbruch und Entsorgung e. V.</span><br/><span/><br/><span>2 Vorleistung und Planung</span><br/><span>Der AN hat sich vor Arbeitsausführung über die genaue</span><br/><span>Lage von Hindernissen, wie Leitungen, Kabeln, Kanälen,</span><br/><span>Vermarkungen und dergleichen, zu informieren und ggf.</span><br/><span>eine Ausgrabungserlaubnis der Rechtsträger einzuholen.</span><br/><span/><br/><span>Der AN hat den AG auf die für die angebotenen</span><br/><span>Leistungen erforderlichen bauseitigen Vorleistungen</span><br/><span>rechtzeitig vor Ausführungsbeginn der an ihn</span><br/><span>beauftragten Leistungen hinzuweisen, so u. a. auf</span><br/><span>Medienfreischaltungen.</span><br/><span/><br/><span>Der AN erstellt vor Ausführung der Abbrucharbeiten ein</span><br/><span>Aufmaß über die auszuführenden Leistungen. Nach</span><br/><span>Leistungserbringung ist die Abrechnung von</span><br/><span>Abbruchleistungen nicht mehr nachvollziehbar. Daher</span><br/><span>wird der AN das diesbezügliche Aufmaß vom AG</span><br/><span>rechtzeitig vor Arbeitsausführung als Grundlage seines</span><br/><span>Vergütungsanspruchs prüfen lassen.</span><br/><span/><br/><span>Der AN plant eigenverantwortlich seinen</span><br/><span>baustelleninternen Arbeitsablauf. Hieraus folgernd sind</span><br/><span>alle eventuellen bauablaufbedingten Aufwendungen für</span><br/><span>Hebezeuge, Mobilkraneinsätze, Bauzwischenzustände,</span><br/><span>Provisorien, Unterstützungen, Tragrüstungen (mit</span><br/><span>Ausnahme von Traggerüsten der Klasse B nach DIN EN</span><br/><span>12812) etc. integraler Leistungsbestandteil des AN und</span><br/><span>werden nicht gesondert vergütet, soweit nicht in</span><br/><span>Leistungspositionen ausdrücklich abweichend</span><br/><span>beschrieben.</span><br/><span/><br/><span>Vor Beginn der Arbeiten sind vom AN eine Abbruchplanung</span><br/><span>und ein Abbruchkonzept zu erstellen und dem AG vor</span><br/><span>Ausführung zur Prüfung und Freigabe vorzulegen.</span><br/><span>Bestandteil dieser Planungen sind u. a.:</span><br/><span/><br/><span>Der AN prüft vor Beginn der Abbrucharbeiten</span><br/><span>unaufgefordert und eigenverantwortlich:</span><br/><span>erfolgte Medienfreischaltung,</span><br/><span>offensichtlich vorhandene Bestandsmedien auf dem</span><br/><span>Grundstück,</span><br/><span>Schadstofffreiheit von Trafos, Klimaanlagen, Öltanks</span><br/><span>sowie allen anderen leicht zu vermutenden und vor</span><br/><span>Durchführung der Abbrucharbeiten zu entsorgenden</span><br/><span>Gefahrstoffen. Bestandteil der Werkstatt- und</span><br/><span>Montageplanung des AN sind u. a.:</span><br/><span>Straßensperrung, Gehwegumlegung,</span><br/><span>Baustelleneinrichtung, insbesondere mit der</span><br/><span>erforderlichen Anzahl von Containerstellplätzen und</span><br/><span>Containern zur sortenreinen Trennung,</span><br/><span>Erstellung einer Rückbaustatik mit allen</span><br/><span>Rückbau-Zwischenständen samt ggf. erforderlicher</span><br/><span>Absteifungen, Unterstützungen etc.,</span><br/><span>Emission in Bezug auf u. a. Anforderungen nach BImschG</span><br/><span>und deren Vermeidung,</span><br/><span>Erstellung eines Abbruchkonzeptes, soweit nicht</span><br/><span>vorhanden.</span><br/><span/><br/><span>Der AN fordert vom AG unaufgefordert Einsicht in die</span><br/><span>Bestandspläne des abzubrechenden Bauwerkes.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>Der AN klärt ggf. vorhandene Einschränkungen an Decken-</span><br/><span>und Flächenlasten auf, die z. B. offensichtlich</span><br/><span>erkennbar bzw. leicht zu vermuten sind aufgrund von</span><br/><span>Unterkellerungen und Tiefgaragen im Bereich der</span><br/><span>Abbruchstelle.</span><br/><span/><br/><span>Angrenzende Bauteile, Gehwege, Nachbargrundstücke sind</span><br/><span>in ausreichender Form durch den AN für die gesamte</span><br/><span>Dauer der Abbrucharbeiten zu schützen.</span><br/><span/><br/><span>3 Ausführung</span><br/><span>3.1 Allgemeine Angaben</span><br/><span>Sofern in den Leistungspositionen die Vorgänge</span><br/><span>&#x22;Abbrechen, Demontage, Entfernen, Transport, Aufladen</span><br/><span>und Abfuhr&#x22; nicht gesondert beschrieben sind, gelten</span><br/><span>diese Vorgänge unter Zugrundelegung der Allgemein</span><br/><span>Anerkannten Regeln der Technik, der gesetzlichen und</span><br/><span>behördlichen Bestimmungen und Ausführungsbestimmungen</span><br/><span>nach den DIN-Normen der ATV-VOB Teil C als beschrieben.</span><br/><span/><br/><span>Der AN trifft alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz</span><br/><span>vor Winterschäden. Weiterhin gehören hierzu auch die</span><br/><span>ggf. erforderliche Baustellenkontrolle sowie unabhängig</span><br/><span>von der Rechtsträgerschaft der Schutz von</span><br/><span>Messeinrichtungen.</span><br/><span/><br/><span>Vor Arbeitsunterbrechungen ist dafür zu sorgen, dass</span><br/><span>keine Gefahr für Dritte besteht aufgrund von</span><br/><span>Zwischenrückbauzuständen (z. B. hängende Teile,</span><br/><span>Schrägstellung von Bauteilen).</span><br/><span/><br/><span>Erforderliche Schutzmaßnahmen für Altbausubstanz,</span><br/><span>Nachbargrundstücke, Umwelt und Verkehr sind vom AN in</span><br/><span>Abhängigkeit von der von ihm vorgesehenen</span><br/><span>technologischen Lösung für die Durchführung der</span><br/><span>Abbrucharbeiten einzurechnen.</span><br/><span/><br/><span>Die Abbrucharbeiten sind mit größter Sorgfalt</span><br/><span>durchzuführen, ohne das statische Gefüge des</span><br/><span>Abbruchbauwerks hierbei zu beeinträchtigen.</span><br/><span/><br/><span>Treten trotz sorgfältiger Abbrucharbeiten Risse,</span><br/><span>Setzungen o. Ä. im Umfeld der Abbruchmaßnahme auf, ist</span><br/><span>der AG durch den AN sofort zu informieren. Über den</span><br/><span>weiteren Verlauf der Arbeiten muss der AN dann mit dem</span><br/><span>AG gesonderte Vereinbarungen treffen.</span><br/><span/><br/><span>Bei einer Baubegehung sind gut erhaltene oder zu</span><br/><span>erhaltende Bauteile vor Beginn der</span><br/><span>Abbrucharbeiten vom AG bzw. der Bauleitung festzulegen und sorgfältig</span><br/><span>vor</span><br/><span>Beschädigung zu schützen.</span><br/><span/><br/><span>Wird im Zuge der Arbeiten eine Entfernung notwendig,</span><br/><span>sind diese Bauteile sorgsam zu demontieren. Die zu</span><br/><span>erhaltenden Bauteile sind für einen späteren Einbau zu</span><br/><span>sichern und fachgerecht in Abstimmung mit der örtlichen</span><br/><span>Bauleitung auf dem Baugrundstück zwischenzulagern.</span><br/><span/><br/><span>Grundsätzlich gilt für alle Abbrucharbeiten &#x22;Erhalten</span><br/><span>geht vor Zerstören&#x22;.</span><br/><span/><br/><span>Bei Abbruchmaßnahmen für Decken oder Wände sowie für</span><br/><span>das Herstellen von Schlitzen, Durchbrüchen usw. gilt,</span><br/><span>dass das Abbrechen und Beseitigen von Wand- und</span><br/><span>Deckenbekleidungen (Putz, Fliesen, Tapete,</span><br/><span>Beschichtungen, Schalungen u. Ä.) sowie Estrichlagen mit unterlagernden</span><br/><span>Dämmpackungen mit dem Preis abgegolten ist.</span><br/><span>Ebenso sind das Abbrechen und Entsorgen</span><br/><span>der unter oder auf Putz liegenden Leitungs- und</span><br/><span>Elektroinstallationen, soweit diese auf den</span><br/><span>abzubrechenden Flächen liegen, im Preis enthalten.</span><br/><span/><br/><span>3.2 Ausführung</span><br/><span>3.2.1 Abbruch im Bestand</span><br/><span>Beim Abbruch ist die Standsicherheit der restlichen</span><br/><span>Bauteile im Bauzustand vom AN zu gewährleisten. Soweit</span><br/><span>erforderlich, sind statische Nachweise für</span><br/><span>Bauzwischenzustände, Abfanggerüste etc. durch den AN zu</span><br/><span>erbringen.</span><br/><span/><br/><span>Für Abbruchkanten von Decken und Unterzügen, die mit</span><br/><span>der neuen Konstruktion verbunden werden, ist die</span><br/><span>Bewehrung nach Maßgabe des Statikers freizulegen und zu</span><br/><span>schützen. Die Vergütung hierfür erfolgt in einer</span><br/><span>gesonderten Position.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>3.2.2 Behandlung des Abbruchgutes</span><br/><span>Das gesamte Abbruchmaterial ist nach</span><br/><span>Abfallschlüsselnummer (AVV) sortenrein in getrennt</span><br/><span>verschließbaren Containern zu sammeln. Von der Regelung</span><br/><span>der artenspezifischen Trennung der Bauabfälle kann nur</span><br/><span>abgewichen werden, wenn der AG dies genehmigt. Gefüllte</span><br/><span>Container sind ohne Aufforderung und unverzüglich</span><br/><span>abfahren zu lassen.</span><br/><span/><br/><span>Soweit kontaminiertes Abbruchmaterial oder</span><br/><span>kontaminierte Stoffe vorgefunden werden, sind diese</span><br/><span>durch den AN unter gutachterlicher Begleitung zu</span><br/><span>entsorgen. Hierzu zählen auch sämtliche</span><br/><span>schadstoffbelasteten Baustoffe in Form von Dämm-,</span><br/><span>Dicht- und Isolierstoffen sowie</span><br/><span>Brandschutzverkleidungen (z. B. aus Asbest,</span><br/><span>asbesthaltigen Stoffen).</span><br/><span/><br/><span>Die Entsorgung gefährlicher Abfälle erfolgt auf</span><br/><span>Grundlage genehmigter Entsorgungsnachweise/</span><br/><span>Sammelentsorgungsnachweise im elektronischen</span><br/><span>Abfallnachweisverfahren (eANV) gemäß Nachweisverordnung</span><br/><span>(NachwV) durch zugelassene Spediteure. Dem AG ist die</span><br/><span>Entsorgung durch Mitteilung seiner bei der ZKS-Abfall</span><br/><span>registrierten behördlichen Nummer und Rolle</span><br/><span>nachzuweisen.</span><br/><span/><br/><span>Das nicht gefährliche Abbruchmaterial ist nach</span><br/><span>landesrechtlichen Bestimmungen auf eine zugelassene</span><br/><span>Verwertungs-/Entsorgungsanlage zu verbringen. Ein</span><br/><span>Entsorgungsnachweis über die Beseitigung bildet die</span><br/><span>Grundlage für die Abrechnung des AN gegenüber dem AG.</span><br/><span/><br/><span>Zur Vermeidung von Wasserschäden sind sämtliche</span><br/><span>Wasseranschlüsse des AN in der betriebsfreien Zeit</span><br/><span>abzuklemmen und drucklos zu machen.</span><br/><span/><br/><span>4 Abrechnung Abbruch- und Rückbauarbeiten</span><br/><span>Ein Aufmaß für die Abbruchmaßnahme erfolgt nach den</span><br/><span>Bestandsbauteilen.</span><br/><span/><br/><span>Vor Ausführung der Abbruchmaßnahmen ist rechtzeitig mit</span><br/><span>dem AG gemeinsam ein Aufmaß mit Darstellungen der</span><br/><span>Abbruchleistung zu erstellen und dem AG zur Prüfung und</span><br/><span>Freigabe vorzulegen. Erst nach Bestätigung des Aufmaßes</span><br/><span>durch die Bauleitung können die Abbruchmaßnahmen</span><br/><span>erfolgen. Nicht vor Ausführung aufgemessene</span><br/><span>Bauteile/Leistungen werden nicht vergütet. Dem AG steht</span><br/><span>ein Prüfzeitraum von mindestens 10 Werktagen zu.</span><br/><span/><br/><span>Werden Pauschalpreise für m2 Gebäudefläche, m2</span><br/><span>Raumfläche oder m3 umbauter Raum vereinbart, so gelten</span><br/><span>die Begriffe und Berechnungsgrundlagen der DIN 277 -</span><br/><span>Grundflächen und Rauminhalte im Hochbau - Teil 1:</span><br/><span>Hochbau.</span><br/><span/></DetailAddText><GAEB90:Vertragliche_Regelungen>Anfang</GAEB90:Vertragliche_Regelungen></AddText><AddText><OutlineAddText><span>3 Rückfragen zum Verfahren</span></OutlineAddText><DetailAddText><span>Kommunikationsbereich im Vergabemarktplatz NRW an die Zentrale</span><br/><span>Vergabestelle von Wald und Holz NRW zu richten.</span><br/><span/><br/><span>Ihre Fragen und die Antworten der ausschreibenden Stelle werden</span><br/><span>ausschließlich über die Kommunikationsebene allen interessierten</span><br/><span>Bewerbern/Bietern zur Verfügung gestellt.</span><br/><span/><br/><span>Die Fragesteller/Wettbewerbsteilnehmer bleiben dabei anonym.</span><br/><span/><br/><span>Sämtliche Kommunikation im laufenden Verfahren erfolgt nur über dieses</span><br/><span>Medium. Bieter sind daher verpflichtet, sich regelmäßig Zugang zum</span><br/><span>Kommunikationsbereich zu verschaffen und ggf. vorliegende, neue</span><br/><span>Nachrichten zeitnah zur Kenntnis zu nehmen und, wenn dazu aufgefordert,</span><br/><span>auf diese fristgerecht zu reagieren. Wir bitten davon abzusehen, die</span><br/><span>Vergabestelle auf anderem als oben beschriebenem Wege, z.B. telefonisch</span><br/><span>oder per E-Mail, zu kontaktieren. Ein Kontakt zwischen der</span><br/><span>Fach-, bzw. Bedarfsstelle und (potentiellen) Bietern ist im laufenden</span><br/><span>Verfahren unzulässig und kann zum Ausschluss Ihres Angebotes oder zur</span><br/><span>Aufhebung des Verfahrens führen.</span><br/><span/><br/><span>Kalkulation</span><br/><span>Etwaige Bedenken zum LV hat der Bieter dem AG vor Angebotsabgabe</span><br/><span>schriftlich  über den o. g. Weg mitzuteilen. Andernfalls gilt mit</span><br/><span>Angebotsabgabe die einwandfreie Durchführbarkeit als bestätigt.</span><br/><span/><br/><span/></DetailAddText><GAEB90:Vertragliche_Regelungen>Anfang</GAEB90:Vertragliche_Regelungen></AddText><BoQ ID="id1"><BoQInfo><Name>Abbruch</Name><LblBoQ>Abbruch + Entsorgung</LblBoQ><OutlCompl>AllTxt</OutlCompl><BoQBkdn><Type>BoQLevel</Type><LblBoQBkdn>Titel</LblBoQBkdn><Length>2</Length><Num>No</Num><Alignment>right</Alignment></BoQBkdn><BoQBkdn><Type>BoQLevel</Type><LblBoQBkdn>Untertitel</LblBoQBkdn><Length>2</Length><Num>No</Num><Alignment>right</Alignment></BoQBkdn><BoQBkdn><Type>Item</Type><LblBoQBkdn>Position</LblBoQBkdn><Length>4</Length><Num>No</Num><Alignment>right</Alignment></BoQBkdn><BoQBkdn><Type>Index</Type><LblBoQBkdn>Index</LblBoQBkdn><Length>1</Length><Num>No</Num><Alignment>right</Alignment></BoQBkdn><NoUPComps>0</NoUPComps><Totals><Total>0.00</Total><VAT>19.00</VAT><TotalGross>0.00</TotalGross></Totals></BoQInfo><BoQBody><BoQCtgy RNoPart="1" ID="id2"><LblTx><span>Baustelleneinrichtung                   </span></LblTx><BoQBody><Itemlist><Remark ID="id3"><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Der nachfolgende Angebotstext ist im Zusammenhang mit</span><br/><span>den Ausführungen der Allgemeinen Vorbemerkungen, der</span><br/><span>allgemeinen Baubeschreibung und der</span><br/><span>Leistungsbeschreibung sowie den Plänen zu bearbeiten.</span><br/><span>Alle Mengen sind ca. Mengen, soweit es sich nicht um</span><br/><span>Pauschalen oder definierte Einzelmengen handelt. Die</span><br/><span>Mengen werden zum Nachweis abgerechnet.</span><br/><span/><br/><span>Alle Arbeiten sind unter Berücksichtigung der</span><br/><span>einschlägigen Vorschriften der Berufsgenossenschaften,</span><br/><span>der Gefahrstoffverordnung, sowie der TRGS 519, TRGS</span><br/><span>521, TRGS 524 / DGUV 101-004, TRGS 505, TRGS 551</span><br/><span>durchzuführen.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>1. Hinweistext zu Titel 1</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Remark><Remark ID="id4"><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Anforderungen Aufbau Arbeitsbereiche:</span><br/><span/><br/><span>Medienfreiheit</span><br/><span>Die Bereiche in denen die Sanierungen stattfinden,</span><br/><span>werden bauseitig &#x22;medienfrei&#x22; geschaltet. Vor Beginn</span><br/><span>der Arbeiten wird eine Übergabe zwischen dem AN und dem</span><br/><span>AG stattfinden, um sicherzustellen, dass alle Medien</span><br/><span>freigeschaltet wurden.</span><br/><span/><br/><span>Lärm- und Staubschutz / Schutzabdeckungen</span><br/><span>Sämtliche Lärm- und Staubschutzmaßnahmen sind über die</span><br/><span>gesamte Dauer der Ausführung der Baumaßnahme von dem AN</span><br/><span>einzurichten, vor- und instand zu halten und nach</span><br/><span>Aufforderung durch die Objektüberwachung des AGs wieder</span><br/><span>rückstandsfrei zu entfernen. Es dürfen bei der</span><br/><span>Ausführung keinerlei Stolperkanten entstehen.</span><br/><span/><br/><span>Die zeitliche Begrenzung für die lärmintensiven</span><br/><span>Arbeiten ist in den AVB definiert.</span><br/><span/><br/><span>Transport-/Laufwege</span><br/><span>Für den Horizontal- und Quertransport zu den Containern</span><br/><span>sind bis zu ca. 100 Metern Wegstrecke einzukalkulieren.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>2. Hinweistext zu Titel 1</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Remark><Item RNoPart="1" ID="id5"><Qty>1.000</Qty><QU>psch</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Einrichten der Baustelle für die gesamte Bauzeit und</span><br/><span>Vorhalten der gesamten Baustelleneinrichtung für</span><br/><span>sämtliche in der Leistungsbeschreibung aufgeführten</span><br/><span>Leistungen, einschl. liefern, aufstellen, aufbauen,</span><br/><span>versetzen und nach Beendigung der Maßnahme wieder</span><br/><span>abfahren von:</span><br/><span/><br/><span>- Container zur Material- und Werkzeuglagerung</span><br/><span>- Aufenthaltscontainer für Personal</span><br/><span>- Container für externe Bauleitung und SiGeKo</span><br/><span>- Sanitärcontainer für Personal mit Wascheinrichtung</span><br/><span>und Dusche inkl.</span><br/><span>  Abwassertank</span><br/><span>- mobile Toilettenkabine</span><br/><span>- Geräte, Werkzeuge, Maschinen, Kleingeräte und</span><br/><span>maschinelle Einrichtungen etc.</span><br/><span>  nach Wahl des ANs</span><br/><span>- Hilfs- und Rollgerüste bis 2,80m, mobile</span><br/><span>Arbeitsgerüste (mit Ausnahme derer,</span><br/><span>  welche separat ausgeschrieben sind)</span><br/><span>- technische Ausstattungen (bspw. 4-</span><br/><span>Kammer-Personenschleuse mit</span><br/><span>   modellspezifischem UHG und Mehrkanalmessschreiber</span><br/><span>inkl. Messschläuche, 2-</span><br/><span>   Kammer- Personenschleuse, 2-Kammer-Materialschleuse</span><br/><span>mit</span><br/><span>   modellspezifischem UHG) für die Schadstoffsanierung,</span><br/><span>(mit Ausnahme derer,</span><br/><span>   welche separat ausgeschrieben sind)</span><br/><span>- Wassermanagement</span><br/><span>- Baustrommanagement</span><br/><span>- Anschlüsse/Verteiler/Leitungen für Wasser, Licht und</span><br/><span>Strom {einzelne</span><br/><span>  Leitungslängen von bis zu ca. 100 m bei zwei</span><br/><span>parallelen SB (Leitungen bis 64</span><br/><span>  Ampere, und 3/4-Zoll)</span><br/><span>- Industriesauger (Kategorie H mit Hepa-Filter)</span><br/><span>- Schutzausrüstung (PSA für Sanierungspersonal,</span><br/><span>Bauleitung, SiGeKo, Bauherren,</span><br/><span>  externe Gutachter, etc.)</span><br/><span>- Beschilderungen und Hinweisschilder (am Bauzaun, an</span><br/><span>Absturzkanten, vor</span><br/><span>  Sanierungsbereichen, an Verkehrsflächen (innen &#x26;</span><br/><span>außen), etc.</span><br/><span>- Feuerlöscher in ausreichender Menge, angepasst auf</span><br/><span>die</span><br/><span>  Baustellensituation</span><br/><span>- Reifenwaschanlage inkl. Anschlüsse und Wasserbehälter</span><br/><span>(Betreiben während des</span><br/><span>  konstruktiven Rückbaus ist einzukalkulieren)</span><br/><span>- Baustellenbeleuchtung</span><br/><span>- Reißverschlusstüren (ca. 6 St.)</span><br/><span>- Bauzaun (Metallgitterzaun)</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>Für alle schadstoffrelevanten Arbeiten hat der AN in</span><br/><span>Eigenverantwortung, unter Beachtung der aktuell</span><br/><span>anerkannten geltenden Regeln der Technik und anhand den</span><br/><span>ihm zur Verfügung gestellten Unterlagen in den Anhängen</span><br/><span>(geplant sind mind. zwei Sanierungsbereiche die</span><br/><span>parallel bearbeitet werden), die benötigten Materialen</span><br/><span>und technischen Geräte zur Ausbildung der</span><br/><span>Schwarzbereiche in ausreichender Menge einzuplanen, zu</span><br/><span>liefern, vorzuhalten, zu betreiben, mehrmals umzusetzen</span><br/><span>(über alle Etagen), zu reinigen und nach Abschluss der</span><br/><span>Arbeiten wieder abzufahren.</span><br/><span/><br/><span>Dazu gehören:</span><br/><span>- Personendekontaminationseinheit in jeglicher</span><br/><span>Ausführung (4-, 3-, 2-Kammer),</span><br/><span>  einschl. UHG (je nach Hersteller)</span><br/><span>- Materialdekontaminationseinheit (2-Kammer) die</span><br/><span>gerichtete Luftführung ist zu</span><br/><span>  gewährleisten (innerhalb der Kammersysteme)</span><br/><span>- Unterdruckhaltegeräte (ausreichend dimensioniert je</span><br/><span>Sanierungsbereich; es ist</span><br/><span>  eine Deckenhöhe von ca. 2,80 m anzunehmen)</span><br/><span>- gerichtete Luftführung des SBs ist nachzuweisen durch</span><br/><span>ggf. Rauchtest o. ä.</span><br/><span>- ausreichender Witterungsschutz der technischen Geräte</span><br/><span>bei Aufstellung im</span><br/><span>  Aussenbereich</span><br/><span>- unterdruckfeste Folienschottung</span><br/><span/><br/><span>Inbegriffen sind sämtliche Verbrauchsmaterialien und</span><br/><span>dazugehöriges Equipment wie Unterdruckhaltung der</span><br/><span>Schleusen, Unterdruckschreiber, Wassermanagement,</span><br/><span>System zur elektronische Tür-Verriegelung, Lutten,</span><br/><span>Leitungen, Anschlüsse, etc.</span><br/><span/><br/><span>Die technische Einrichtung der Sanierungsbereiche ist</span><br/><span>so einzukalkulieren, dass nach erfolgter Reinigung der</span><br/><span>Bereiche und der anschließenden Wartezeit zur</span><br/><span>Laboranalyse der Freimessung bereits die weiteren</span><br/><span>Sanierungsbereiche aufgebaut und fachgerecht betrieben</span><br/><span>werden können.</span><br/><span/><br/><span>Die Dimensionierung und Anzahl der Werkzeuge, Maschinen</span><br/><span>und Geräte hat der Unternehmer in eigener Verantwortung</span><br/><span>so vorzunehmen, dass die Leistungsfähigkeit auf der</span><br/><span>Baustelle gegeben ist und entsprechende Termine und</span><br/><span>Fristen eingehalten werden.</span><br/><span/><br/><span>Es sind entsprechend der Anzahl der Mitarbeiter</span><br/><span>ausreichende Einrichtungen für Sanitär und Aufenthalt</span><br/><span>gemäß der Arbeitsstättenrichtlinie zu liefern. Der AN</span><br/><span>hat in Eigenverantwortung eine über die Vorgaben der</span><br/><span>ArbStättV hinausgehende, BE-Fläche für die Mitarbeiter</span><br/><span>einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Räumen der Baustelle nach Fertigstellung der</span><br/><span>Baumaßnahme, sowie Reinigen und Wiederherrichten der</span><br/><span>genutzten öffentlichen Flächen.</span><br/><span/><br/><span>Aufzubauen ist die BE-Fläche entsprechend der</span><br/><span>Grundstückscharakteristik und Flächen (vgl. auch BE-</span><br/><span>Pläne). Der entstehende Mehraufwand ist</span><br/><span>einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Ebenso sind alle Nebenleistungen wie Lieferung, Aufbau,</span><br/><span>Vorhaltung, Umsetzen, Instandsetzen, Unterhalten, Abbau</span><br/><span>und Abtransport aller benötigten Materialien, Geräte</span><br/><span>und Beschilderungen sowie Personalkosten und</span><br/><span>Verbrauchsmaterial einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Die Baustelle ist so einzurichten, dass Dritte zu</span><br/><span>keinem Zeitpunkt einer Gefahr</span><br/><span>ausgesetzt und Belästigungen vermieden werden.</span><br/><span/><br/><span>Vorhalten über die gesamte Bauzeit (6 Wochen)</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage: psch, inkl. aller Nebenkosten</span><br/><span/></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Allgemeine Baustelleneinrichtung</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="2" ID="id6"><Qty>1.000</Qty><QU>Wo</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Vorhalten der Baustelleneinrichtung für nicht</span><br/><span>eigenverschuldete Bauzeitverlängerung.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage: Woche, inkl. aller Nebenkosten</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Baustelleneinrichtung vorhalten</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="3" ID="id7"><Qty>120.000</Qty><QU>m</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Bauzaun aus Elementen mit gesichertem Zaunverbund mit</span><br/><span>Tor, zur Abschirmung der Baustelleneinrichtungsfläche</span><br/><span>sowie der Container liefern, standfest und unfallsicher</span><br/><span>aufstellen, unterhalten, abbauen und abtransportieren.</span><br/><span/><br/><span>Umsetzen während der Bauzeit nach Bedarf.</span><br/><span/><br/><span>Vorhalten für die Dauer der Arbeiten (6 Wochen).</span><br/><span>Bodenabstand der Zaunelemente ca. 0,20 m.</span><br/><span>Höhe der Zaunoberkante ca. 2,0 m.</span><br/><span>Der Bauzaun ist an mindestens 2 verschiedenen Stellen</span><br/><span>mit Warnschildern mit jeweils folgenden symbolischen</span><br/><span>Hinweisen zu kennzeichnen:</span><br/><span>- Helmpflicht</span><br/><span>- Arbeitsschuhe</span><br/><span>- Betreten verboten</span><br/><span/><br/><span>Inkl. aller erforderlichen Geräte, Materialien und</span><br/><span>Nebenarbeiten.</span><br/><span/></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Bauzaun</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="4" ID="id8"><Qty>4.000</Qty><QU>Wo</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Vorhalten des wie vor beschriebenen Bauzauns in der</span><br/><span>Position der Allgemeinen Baustelleneinrichtung über die</span><br/><span>Grundstandzeit von 6 Wochen hinaus.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Bauzaun vorhalten</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="5" ID="id9"><Qty>1.000</Qty><QU>psch</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Gerüst umlaufend um das Gebäude von Geländeoberkante</span><br/><span>(GOK) bis DG + Dachfanggerüst zur Absturzsicherung</span><br/><span>aufbauen und für die Dauer der Rückbauarbeiten</span><br/><span>vorhalten.</span><br/><span>Das Gerüst ist nach Durchführung der Rückbauarbeiten a.</span><br/><span>d. Fassade und ggf. der  der Dachfläche (nach Wahl des</span><br/><span>Bieters) zurückzubauen.</span><br/><span/><br/><span>Eckdaten zu Kalkulation:</span><br/><span>Höhe Straßenseitig GOK bis First: ca. 8.00 m</span><br/><span>Höhe Garten-Seite GOK bis First: ca. 3.50 m</span><br/><span>Gebäudeumfang (ohne Garage und Erker): 60 m</span><br/><span>Einzurüstende Fläche ca. 210 qm</span><br/><span/></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Einrüsten des Gebäudes - umlaufend</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item></Itemlist></BoQBody><GAEB90:Kennwort>         Titel</GAEB90:Kennwort></BoQCtgy><BoQCtgy RNoPart="2" ID="id10"><LblTx><span>Schadstoffsanierung                     </span></LblTx><BoQBody><BoQCtgy RNoPart="1" ID="id11"><LblTx><span>Erstellung Sanierungsbereich            </span></LblTx><BoQBody><Itemlist><Remark ID="id12"><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Anforderungen Aufbau Arbeitsbereiche:</span><br/><span/><br/><span>Medienfreiheit</span><br/><span>Die Bereiche in denen die Sanierungen stattfinden,</span><br/><span>werden bauseitig &#x22;medienfrei&#x22; geschaltet. Vor Beginn</span><br/><span>der Arbeiten wird eine Übergabe zwischen dem AN und dem</span><br/><span>AG stattfinden, um sicherzustellen, dass alle Medien</span><br/><span>freigeschaltet wurden.</span><br/><span/><br/><span>Lärm- und Staubschutz / Schutzabdeckungen</span><br/><span>Sämtliche Lärm- und Staubschutzmaßnahmen sind über die</span><br/><span>gesamte Dauer der Ausführung der Baumaßnahme von dem AN</span><br/><span>einzurichten, vor- und instand zu halten und nach</span><br/><span>Aufforderung durch die Objektüberwachung des AGs wieder</span><br/><span>rückstandsfrei zu entfernen. Es dürfen bei der</span><br/><span>Ausführung keinerlei Stolperkanten entstehen.</span><br/><span/><br/><span>Die zeitliche Begrenzung für die lärmintensiven</span><br/><span>Arbeiten ist in den AVB definiert.</span><br/><span/><br/><span>Transport-/Laufwege</span><br/><span>Für den Horizontal- und Quertransport zu den Containern</span><br/><span>sind bis zu ca. 100 Metern Wegstrecke einzukalkulieren.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>1. Hinweistext zu Untertitel 2.1</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Remark><Item RNoPart="1" ID="id13"><Qty>50.000</Qty><QU>m²</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Herstellen einer Schottwand, mittels Ständerwerk aus</span><br/><span>Holz, einschl. doppelter Folierung horizontal oder</span><br/><span>vertikal bespannt (Baufolie â%¥ 200 µm), einschl. der</span><br/><span>Abdichtung aller Durchdringungen und Abbau sowie</span><br/><span>Entsorgung nach Fertigstellung des Arbeitsbereiches.</span><br/><span/><br/><span>Wandhöhen bis ca. 2,80 m</span><br/><span/><br/><span>Hinweis:</span><br/><span>Mögliche Erschwernisse sind aufgrund von Gefälle im</span><br/><span>Bereich der Laufwege, Anpassungen an Treppenstufen bzw.</span><br/><span>hohe Installationsdichten im Deckenbereich mit</span><br/><span>einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Verbringen nach Materialsorten getrennt in</span><br/><span>bereitgestellte Abfallcontainer.</span><br/><span/><br/><span>Container, Verpackung, Transport und Entsorgung der</span><br/><span>unbelasteten Materialien inkl. aller erforderlichen</span><br/><span>Gebühren sind einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Inkl. aller erforderlichen Geräte, Materialien und</span><br/><span>Nebenarbeiten.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage, inkl. aller Nebenkosten: m²</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Schottwand Sanierungsbereiche</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="2" ID="id14"><Qty>4.000</Qty><QU>Stk</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Herstellen eines geschlossenen Arbeitsbereiches durch</span><br/><span>staubdichtes Abdichten. Dazu sind alle Durchdringungen</span><br/><span>und Durchbrüche staubdicht zu verschließen. Nach Aufbau</span><br/><span>der Schleusen sind noch undichte Stellen mit Folie und</span><br/><span>Klebeband abzudichten sowie Abbau und Entsorgung nach</span><br/><span>Fertigstellung des Arbeitsbereiches, inkl. aller</span><br/><span>erforderlichen Geräte, Materialien und Nebenarbeiten.</span><br/><span/><br/><span>Grundflächen der Saniernugsbereiche:</span><br/><span>EG/DG SB1 ca. 160 m²EG SB2 ca. 10 m²KG/EG SB3 ca. 30</span><br/><span>m²KG SB4 ca. 30 m²</span><br/><span>Verbringen nach Materialsorten getrennt in</span><br/><span>bereitgestellte Abfallcontainer.</span><br/><span/><br/><span>Container, Verpackung, Transport und Entsorgung der</span><br/><span>unbelasteten Materialien inkl. aller erforderlichen</span><br/><span>Gebühren sind einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Inkl. aller erforderlichen Geräte, Materialien und</span><br/><span>Nebenarbeiten.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage, inkl. aller Nebenkosten: St</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Herstellen von staubdichten Arbeitsbereichen</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="3" ID="id15"><Qty>150.000</Qty><QU>m²</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Das im Sanierungsbereich verbliebene Inventar sowie</span><br/><span>feste Ein- und Aufbauten müssen vor Staub und</span><br/><span>Verschmutzung geschützt und für die Sanierungsarbeiten</span><br/><span>staubdicht abgeklebt werden.</span><br/><span/><br/><span>Staubdicht abkleben mit schwer entflammbarer PE-Folie,</span><br/><span>Dicke â%¥ 0,2mm (200Î¼m) und Industrieklebeband.</span><br/><span/><br/><span>Einschließlich rückstandfreier Entfernung sowie</span><br/><span>Entsorgung nach Fertigstellung der Arbeiten.</span><br/><span/><br/><span>Verbringen nach Materialsorten getrennt in</span><br/><span>bereitgestellte Abfallcontainer.</span><br/><span/><br/><span>Container, Verpackung, Transport und Entsorgung der</span><br/><span>unbelasteten Materialien inkl. aller erforderlichen</span><br/><span>Gebühren sind einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage, inkl. aller Nebenkosten: m²</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Staubdichtes abkleben von Inventar bzw. Ein- und Aufbauten etc.</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="4" ID="id16"><Qty>3.000</Qty><QU>Stk</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>4-Kammer-Personendekontaminationseinheiten für die</span><br/><span>Sanierungsbereiche aufbauen, einschl. Transport über</span><br/><span>alle Ebenen, sowie mit Passstücken anschließen und</span><br/><span>betreiben.</span><br/><span/><br/><span>Einzukalkulieren sind weiterhin:</span><br/><span>sämtliche Verbrauchsmaterialientägliche Reinigungdie</span><br/><span>Ausbildung einer Bodenwanne als zusätzliche Abdichtung</span><br/><span>im Bereich der Dusche (Holzkonstruktion mit reißfester</span><br/><span>Folienbespannung)Schottungsarbeiten zum Anschluss an</span><br/><span>den SanierungsbereichModellspezifisches UHG (falls</span><br/><span>nötig)Messchreiber (bis zu 4 Kanäle)</span><br/><span>Hinweis:</span><br/><span>Die Demontagearbeiten (Asbest/PCB) in den</span><br/><span>Sanierungsbereichen, werden gemäß Sanierungsplanung,</span><br/><span>ohne Ausnahme über den Zugang der 4-Kammer-</span><br/><span>Personendekontaminationseinheiten durchgeführt.</span><br/><span/><br/><span>Nach Beendigung der Sanierungsarbeiten sowie Freigabe</span><br/><span>durch die Fachbauleitung wieder abbauen.</span><br/><span/><br/><span>Inkl. aller erforderlichen Geräte, Materialien und</span><br/><span>Nebenarbeiten.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage, inkl. aller Nebenkosten: St</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>4- Kammer- Personendekontaminationseinheit installieren/umsetzen</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="5" ID="id17"><Qty>2.000</Qty><QU>Stk</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>2-Kammer-Personendekontaminationseinheiten für die</span><br/><span>Sanierungsbereiche aufbauen, einschl. Transport über</span><br/><span>alle Ebenen, sowie mit Passstücken anschließen und</span><br/><span>betreiben.</span><br/><span/><br/><span>Einzukalkulieren sind weiterhin:</span><br/><span>sämtliche Verbrauchsmaterialientägliche</span><br/><span>ReinigungSchottungsarbeiten zum Anschluss an den</span><br/><span>Sanierungsbereich</span><br/><span>Nach Beendigung der Sanierungsarbeiten sowie Freigabe</span><br/><span>durch die Fachbauleitung wieder abbauen.</span><br/><span/><br/><span>Inkl. aller erforderlichen Geräte, Materialien und</span><br/><span>Nebenarbeiten.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage, inkl. aller Nebenkosten: St</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>2- Kammer- Personendekontaminationseinheit installieren/umsetzen</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="6" ID="id18"><Qty>2.000</Qty><QU>Stk</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>2-Kammer-Materialdekontaminationseinheiten für die</span><br/><span>Sanierungsbereiche aufbauen, einschl. Transport über</span><br/><span>alle Ebenen, mit Passstücken anschließen und betreiben.</span><br/><span/><br/><span>Einzukalkulieren sind weiterhin:</span><br/><span>sämtliche Verbrauchsmaterialientägliche</span><br/><span>ReinigungSchottungsarbeiten zum Anschluss an den</span><br/><span>SanierungsbereichUHG für einen ausreichenden</span><br/><span>Luftwechsel</span><br/><span>Nach Beendigung der Sanierungsarbeiten sowie Freigabe</span><br/><span>durch die Fachbauleitung wieder abbauen.</span><br/><span/><br/><span>Inkl. aller erforderlichen Geräte, Materialien und</span><br/><span>Nebenarbeiten.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage, inkl. aller Nebenkosten: St</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>2- Kammer- Materialdekontaminationseinheit installieren/umsetzen</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="7" ID="id19"><Qty>4.000</Qty><QU>Stk</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Unterdruckanlage 5.000 m³/h, einschl.</span><br/><span>Unterdruckschreiber installieren/ umsetzen, einschl.</span><br/><span>Transport über alle Ebenen und betreiben. Nach</span><br/><span>Beendigung der Sanierungsarbeiten wieder abbauen. Die</span><br/><span>Leitungen zum Betrieb der Unterdruckanlagen sind</span><br/><span>einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Nachzuweisen sind:</span><br/><span>Dokumentation der Unterdruckhaltung während der</span><br/><span>Sanierung mittels MehrkanalschreiberProtokoll der</span><br/><span>jährlichen Überwachung gem. TRGS 519Messbericht über</span><br/><span>die gesamte Abluftkonzentration nach VDI 3861BIA-</span><br/><span>Prüfzeugnisse der eingesetzten Feinstaubfilter</span><br/><span>Ebenfalls sind die festen Blenden für die Abluftführung</span><br/><span>in den Räumen und der Nachströmelemente</span><br/><span>einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Die hierfür ggf. notwendige Demontage von</span><br/><span>Fensterflügeln sowie die anschl. Wiederherstellung ist</span><br/><span>in die Einheitspreise einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage, inkl. aller Nebenkosten: St</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Unterdruckanlage 5.000 m³/h installieren/ umsetzen</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item></Itemlist></BoQBody><GAEB90:Kennwort>    Untertitel</GAEB90:Kennwort></BoQCtgy><BoQCtgy RNoPart="2" ID="id20"><LblTx><span>Arbeiten im Weißbereich vorgängig / nach</span></LblTx><BoQBody><Itemlist><Item RNoPart="1" ID="id21"><Qty>160.000</Qty><QU>m²</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Demontage von textilen Bodenbelägen (Nadelfilz, Teppich</span><br/><span>etc.), einlagig, einschl. Kleber, restlos.</span><br/><span>Die Beläge sind vollflächig auf dem Untergrund</span><br/><span>(Holzdielen) verklebt. Demontage einschl. der</span><br/><span>Fußleisten mit Unterkonstruktion und Befestigungsmittel</span><br/><span>ohne in belastete Bauteile einzugreifen.</span><br/><span/><br/><span>Verbringen nach Materialsorten getrennt in</span><br/><span>bereitgestellte Abfallcontainer.</span><br/><span/><br/><span>Container, Verpackung, Transport- und Entsorgung der</span><br/><span>unbelasteten Materialien inkl. aller erforderlichen</span><br/><span>Gebühren sind einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Inkl. aller Geräte, Materialien und Nebenarbeiten</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage, inkl. aller Nebenkosten: m²</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Demontage von Bodenbeläge (Kunstoff und textile Böden)</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item></Itemlist></BoQBody><GAEB90:Kennwort>    Untertitel</GAEB90:Kennwort></BoQCtgy><BoQCtgy RNoPart="3" ID="id22"><LblTx><span>Schadstoffentfrachtung                  </span></LblTx><BoQBody><Itemlist><Item RNoPart="1" ID="id23"><Qty>1.000</Qty><QU>St</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Demontage einer-Kaminklappe mit asbesthaltiger</span><br/><span>Klappendichtung in Massivmauerwerk (Beton, KS-Wände,</span><br/><span>Ziegelsteinwände), 1-flügelig, bestehend aus Stahl-</span><br/><span>Umfassungszargen, Klappentürblätter (Metall), inkl.</span><br/><span>aller Beschläge, Stoßbleche, Befestigungen,</span><br/><span>Verankerungen, etc. und separieren nach Materialsorten.</span><br/><span>Abbruch von Hand/mit handgeführten Kleingeräten.</span><br/><span/><br/><span>Größe des Klappenelementes (BxH): ca. 0,40 x 0,70 m</span><br/><span>Anzahl 1 St im Dachgeschoss</span><br/><span/><br/><span>Die Demontage erfolgt vor der Demontage jeglicher</span><br/><span>anderer schadstoffbelasteten Materialien. Anschließend</span><br/><span>entstehende Öffnung fachgerecht mittels</span><br/><span>Schutzabklebungen schließen.</span><br/><span/><br/><span>Das Herausstemmen der Wandanker bei den Massivwänden</span><br/><span>ist einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Verbringen nach Materialsorten getrennt in</span><br/><span>bereitgestellte Abfallcontainer.</span><br/><span/><br/><span>Container, Verpackung, Transport- und Entsorgung der</span><br/><span>unbelasteten Materialien inkl. aller erforderlichen</span><br/><span>Gebühren sind einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Inkl. aller erforderlichen Geräte, Materialien und</span><br/><span>Nebenarbeiten</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage: St Kaminklappenelement, inkl.</span><br/><span>aller Nebenkosten</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Demontage Kaminklappe mit asbesthaltiger Klappendichtung, 1-flg.</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="2" ID="id24"><Qty>2.000</Qty><QU>St</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Arbeiten mit Gefahrstoffen gemäß TRGS 524, DGUV 101-004</span><br/><span>(BGR 128) / TRGS 519.</span><br/><span/><br/><span>Demontage von 1-flg. FH-Türen inkl. Zarge (in</span><br/><span>Massivwänden (Mauerwerkswand/Stahlbeton) verbaut; d =</span><br/><span>ca. 24 cm) mit Asbestisolierungen im Türschlossbereich</span><br/><span>bzw. Türblatt. Es ist davon auszugehen, dass das</span><br/><span>Türblatt vollflächig eine mit Maschendraht</span><br/><span>zusammenhaltende KMF-Füllung enthält.</span><br/><span/><br/><span>Abmessungen (H x B)</span><br/><span>ca. 2,10 m x 0,90 m</span><br/><span/><br/><span>Das Bauteil ist anschließend doppelt in PE-Folie zu</span><br/><span>verpacken, zu kennzeichnen und zu den</span><br/><span>Schadstoffcontainern zu transportieren. Die Separierung</span><br/><span>der gefährlichen Abfälle von den Wertstoffen erfolgt in</span><br/><span>einem separaten, Sanierungsbereich. Ggf. können die</span><br/><span>verpackten Materialien direkt zum separaten</span><br/><span>Sanierungsbereich transportiert werden. Die</span><br/><span>unbelasteten Flächen/Materialien sind abzusaugen und</span><br/><span>feucht abzuwischen.</span><br/><span/><br/><span>Arbeitshöhe: bis ca. 2,50 m</span><br/><span/><br/><span>Verbringen nach Materialsorten getrennt in</span><br/><span>bereitgestellte Abfallcontainer.</span><br/><span/><br/><span>Die Entsorgung der Asbest-Abfälle wird als gesonderte</span><br/><span>Leistung vergütet.</span><br/><span/><br/><span>Abfallschlüssel: AVV 17 06 05*</span><br/><span/><br/><span>Container, Verpackung, Transport und Entsorgung der</span><br/><span>unbelasteten Materialien inkl. aller erforderlichen</span><br/><span>Gebühren sind einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Inkl. aller erforderlichen Geräte, Materialien und</span><br/><span>Nebenarbeiten.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage: St, inkl. aller Nebenkosten.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Demontage Brandschutztür (1-flg.) inkl. Zarge</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="3" ID="id25"><Qty>15.000</Qty><QU>St</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Arbeiten mit Gefahrstoffen gemäß TRGS 524, DGUV 101-004</span><br/><span>(BGR 128) / TRGS 519.</span><br/><span/><br/><span>Demontage der Rippenheizkörper mit asbesthaltigen</span><br/><span>Pappen als Dichtung zwischen den einzelnen Segmenten</span><br/><span>einschl. Thermostat, Befestigung und Halterung sowie</span><br/><span>Trennung vom Rohrleitungssystem und Ablassen des</span><br/><span>restlichen Wassers.</span><br/><span/><br/><span>Abmessung (L x H):</span><br/><span>bis ca. 3,00 m x 0,80 m</span><br/><span/><br/><span>Die Heizkörper werden zerstörungsfrei ausgebaut.</span><br/><span>Anschließend wird der Heizkörper doppelt in PE-Folie</span><br/><span>verpackt, gekennzeichnet und zu den</span><br/><span>Schadstoffcontainern transportiert. Die Separierung der</span><br/><span>gefährlichen Abfälle von den Wertstoffen erfolgt in</span><br/><span>einem separaten Sanierungsbereich. Ggf. können die</span><br/><span>verpackten Materialien direkt zum separaten</span><br/><span>Sanierungsbereich transportiert werden. Die</span><br/><span>unbelasteten Flächen/Materialien sind abzusaugen und</span><br/><span>feucht abzuwischen.</span><br/><span/><br/><span>Arbeitshöhe: bis ca. 1,10 m</span><br/><span/><br/><span>Fundstelle: Verteilt im Gebäude</span><br/><span/><br/><span>Verbringen nach Materialsorten getrennt in</span><br/><span>bereitgestellte Abfallcontainer.</span><br/><span/><br/><span>Die Entsorgung der Asbest-Abfälle wird als gesonderte</span><br/><span>Leistung vergütet.</span><br/><span/><br/><span>Abfallschlüssel: AVV 17 06 05*</span><br/><span/><br/><span>Container, Verpackung, Transport und Entsorgung der</span><br/><span>unbelasteten Materialien inkl. aller erforderlichen</span><br/><span>Gebühren sind einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Inkl. aller erforderlichen Geräte, Materialien und</span><br/><span>Nebenarbeiten.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage: St, inkl. aller Nebenkosten.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Demontage Rippenheizkörper alter Bauart</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="4" ID="id26"><Qty>120.000</Qty><QU>m²</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Demontage von GK-Abkofferungen/Verkleidung mit</span><br/><span>asbesthaltiger Spachtelmasse im Bereich der</span><br/><span>Dachschrägen, doppelt beplankt (Gipskarton), mit einer</span><br/><span>Dämmung aus Mineralfasermatten, einschl. der</span><br/><span>Unterkonstruktion aus Metall mit Randanschlüssen, aller</span><br/><span>Befestigungsmittel, Verankerungen, Halterungen etc.</span><br/><span/><br/><span>Ausführung der Abkofferungen:</span><br/><span>Gipskarton (zweilagig, geschlossen, mit</span><br/><span>Tapete/Farbanstrich)</span><br/><span>Mineralfasermatten, Dicke ca. 5 cm</span><br/><span>Raumhöhe: bis ca. 2,80 m</span><br/><span>Dicke der Abkofferungen je Lage bis ca. 12,5 cm</span><br/><span/><br/><span>Verbringen der unbelasteten Materialien nach</span><br/><span>Materialsorten getrennt in bereitgestellte</span><br/><span>Abfallcontainer.</span><br/><span/><br/><span>Die fachgerechte Verpackung, der horizontale und</span><br/><span>vertikale Quertransport zu den jeweiligen</span><br/><span>Abfallcontainern sowie die Entsorgung der unbelasteten</span><br/><span>Materialien inkl. aller erforderlichen Gebühren sind in</span><br/><span>die Leistungsposition einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Container, Verpackung, Transport- und Entsorgung der</span><br/><span>unbelasteten Materialien inkl. aller erforderlichen</span><br/><span>Gebühren sind einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Inkl. aller erforderlichen Geräte, Materialien und</span><br/><span>Nebenarbeiten.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage: m² Leichtbauwände, inkl. aller</span><br/><span>Nebenkosten.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Demontage von GK-Abkofferungen/Verkleidung mit asbesthaltiger</span><br/><span>Spachtelmasse</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="5" ID="id27"><Qty>30.000</Qty><QU>m²</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Demontage von PCB-haltigen Wandfarben. Arbeiten mit</span><br/><span>Gefahrstoffen gemäß TRGS 524, DGUV 101-004 (BGR 128) /</span><br/><span>PCB-Richtlinie NRW. Vollständige Entfernung durch</span><br/><span>Abschleifen der PCB-haltigen Wandfarbe auf</span><br/><span>Putzoberfläche, restlos auch aus Lunkern und</span><br/><span>Vertiefungen Abtragdicke 3 mm. Abbruch von Hand/mit</span><br/><span>handgeführten Kleingeräten, Ausführung staubarm,</span><br/><span>separieren, aufgenommene Stoffe sammeln, abreinigen,</span><br/><span>einschließlich dem händischen Quertransport zu</span><br/><span>Materialschleuse, ausschleusen.</span><br/><span/><br/><span>Demontage der PCB-haltigen Wandfarben, restlos,</span><br/><span>einschl. aller Innenecken, Kanten und Randbereiche.</span><br/><span>Ausführung gemäß Sanierungsplanung.</span><br/><span/><br/><span>Die Abfälle sind staubdicht gemäß den Vorgaben des</span><br/><span>Entsorgers zu verpacken und nach Materialsorte getrennt</span><br/><span>zu den bereitgestellten Abfallcontainern zu</span><br/><span>transportieren.</span><br/><span/><br/><span>PCB-Gehalt bis 770,05 mg/kg</span><br/><span/><br/><span>Die Entsorgung der PCB-haltigen Materialien wird als</span><br/><span>gesonderte Leistung vergütet</span><br/><span/><br/><span>Abfallschlüsselnummer: AVV 17 09 02*</span><br/><span/><br/><span>Verbringen nach Materialsorten getrennt in</span><br/><span>bereitgestellte Abfallcontainer.</span><br/><span/><br/><span>Container, Verpackung, Transport- und Entsorgung der</span><br/><span>unbelasteten Materialien inkl. aller erforderlichen</span><br/><span>Gebühren sind einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Inkl. aller erforderlichen Geräte, Materialien und</span><br/><span>Nebenarbeiten.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage: m² PCB-haltiger Anstrich, inkl.</span><br/><span>aller Nebenkosten.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Demontage von PCB-haltigen Wandfarben</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="6" ID="id28"><Qty>80.000</Qty><QU>m</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Rückstandsfreie Demontage der Heizung-, Sanitär- und</span><br/><span>Frischwasser Rohrisolierung aus künstlichen</span><br/><span>Mineralfasern inkl. Ummantelung (Alu-Kaschierung,</span><br/><span>Blech, Kunststoff, Pappe und Gips). Reinigen der</span><br/><span>Rohrleitungen von KMF-Resten.</span><br/><span>Rohrleitungen bis DN 100.</span><br/><span/><br/><span/><br/><span>Erschwernisse aufgrund der Örtlichkeit (bspw.</span><br/><span>Kriechkeller, hohe Installationsdichte) und</span><br/><span>Erreichbarkeit bei der Demontage sind einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Die Demontage hat so zu erfolgen, dass die Dämmwolle</span><br/><span>unter ständigem Nässen aufgenommen werden kann und</span><br/><span>direkt staubdicht in Foliensäcke oder in Big Bags</span><br/><span>verpackt wird.</span><br/><span/><br/><span>Verpacken der KMF-Isolierung gemäß der Vorgaben des</span><br/><span>Entsorgers und Verbringen in Container für KMF-</span><br/><span>Abfälle.</span><br/><span/><br/><span>Die Entsorgung der KMF-Abfälle wird als gesonderte</span><br/><span>Leistung vergütet.</span><br/><span/><br/><span>Abfallschlüsselnummer : 170603*</span><br/><span/><br/><span>Inkl. aller erforderlichen Geräte, Materialien und</span><br/><span>Nebenarbeiten.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage: m Rohrisolierung, inkl. aller</span><br/><span>Nebenkosten.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Demontage von KMF-haltige Rohrisolierung bis DN 100</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="7" ID="id29"><Qty>80.000</Qty><QU>m²</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Arbeiten mit Gefahrstoffen gemäß TRGS 524, DGUV 101-004</span><br/><span>(BGR 128) / TRGS 551. Die Demontage findet in einem</span><br/><span>Sanierungsbereich statt.</span><br/><span/><br/><span>Demontage Parkett inkl. PAK-haltiger Kleber.</span><br/><span/><br/><span>Der Parkettboden ist inkl. Kleberanhaftungen sowie dem</span><br/><span>Kleber restlos auf dem Estrich aufzunehmen, vor Ort in</span><br/><span>reißfeste, staubdichte, gekennzeichnete PE-Säcke (oder</span><br/><span>Behälter) zu verpacken und zu den Abfallcontainern zu</span><br/><span>transportieren. Die Leistung inkludiert das Abfräsen</span><br/><span>von Restanhaftungen des Klebers auf dem Estrich.</span><br/><span>Erschwernisse im Bereich der Ecken/Randbereichen etc.</span><br/><span>sind mit einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Ausführung mit handgeführten Kleingeräten.</span><br/><span/><br/><span>Das Parkett hat eine Stärke von bis zu 3,50 cm und ist</span><br/><span>vollständig mit dem Untergrund verklebt.</span><br/><span/><br/><span>Die Entsorgung der PAK-Abfälle wird als gesonderte</span><br/><span>Leistung vergütet.</span><br/><span/><br/><span>Abfallschlüsselnummer: AVV 17 03 03*</span><br/><span/><br/><span>Container, Verpackung, Transport und Entsorgung der</span><br/><span>unbelasteten Materialien inkl. aller erforderlichen</span><br/><span>Gebühren sind einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Inkl. aller erforderlichen Geräte, Materialien und</span><br/><span>Nebenarbeiten.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage: m², inkl. aller Nebenkosten.</span><br/><span/></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Demontage PAK-haltiger Abdichtung/Kleber inkl. Parkettboden</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item></Itemlist></BoQBody><GAEB90:Kennwort>    Untertitel</GAEB90:Kennwort></BoQCtgy><BoQCtgy RNoPart="4" ID="id30"><LblTx><span>Reinigunsleistung                       </span></LblTx><BoQBody><Itemlist><Item RNoPart="1" ID="id31"><Qty>330.000</Qty><QU>m²</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Grob- und Feinreinigung aller Oberflächen nach der</span><br/><span>Schadstoffsanierung. Absaugen aller vorhandenen</span><br/><span>Oberflächen im Sanierungsbereich nach Fertigstellung</span><br/><span>der Sanierung: Wände, Decken, Fußöden inkl. aller</span><br/><span>Kabel, Rohre sowie nicht näher bezeichneten Oberflächen</span><br/><span>mittels Industriesaugern (Kategorie H mit Hepa-Filter).</span><br/><span>Das Reinigen von Mischuntergründen und rauen Flächen</span><br/><span>ist einzukalkulieren. Alle Flächen wie Fenster, Türen,</span><br/><span>etc. sind zusätzlich feucht abzuwischen.</span><br/><span/><br/><span>Rohdeckenhöhe bis ca. 2,80 m</span><br/><span/><br/><span>Der Einsatz von Restfaserbindemittel ist nicht</span><br/><span>gestattet.</span><br/><span/><br/><span>Abnahmen:</span><br/><span>Visuelle Abnahmen des Sanierungsbereiches erfolgt durch</span><br/><span>die Fachbauleitung. Es wird ausdrücklich darauf</span><br/><span>hingewiesen, dass wiederholte Reinigungen der</span><br/><span>Sanierungsbereiche erforderlich werden können. Die</span><br/><span>Freigabe der Sanierungsbereiche erfolgt durch die</span><br/><span>Fachbauleitung des AGs und wird dem AN schriftlich</span><br/><span>mitgeteilt. Nach Abnahme der Reinigung erfolgen</span><br/><span>Raumluftmessungen bzw. Wischproben zur Überprüfung des</span><br/><span>Sanierungserfolgs. Eine eventuelle Stillstandszeit für</span><br/><span>die Durchführung der Messungen/Wischproben bzw. deren</span><br/><span>Auswertung ist einkalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage ist die Grundfläche (m²) des</span><br/><span>jeweiligen Sanierungsbereichs.</span><br/><span>Inkl. aller erforderlichen Geräte, Materialien und</span><br/><span>Nebenarbeiten.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Reinigung Arbeitsbereich (Feinreinigung)</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item></Itemlist></BoQBody><GAEB90:Kennwort>    Untertitel</GAEB90:Kennwort></BoQCtgy><BoQCtgy RNoPart="5" ID="id32"><LblTx><span>Entsorgung                              </span></LblTx><BoQBody><Itemlist><Item RNoPart="1" ID="id33"><Qty>4.000</Qty><QU>t</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Entsorgung von asbesthaltigen Abfällen</span><br/><span/><br/><span>An- und Abfuhr sowie Vorhalten der Abfallcontainer.</span><br/><span>Verpacken, verladen in abschließbare, geschlossene</span><br/><span>Container, Abtransport und Entsorgung.</span><br/><span/><br/><span>Material ist nach den Vorgaben der Annahmestelle bzw.</span><br/><span>den zuständigen Behörden abzupacken und zu entsorgen.</span><br/><span>Alle Entsorgungs-, Container- und Transportkosten sowie</span><br/><span>anlieferungsspezifische Kosten wie ggf. Container-Big-</span><br/><span>Bags, sind in die Position einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Die bei den Sanierungsarbeiten anfallenden</span><br/><span>asbesthaltigen Materialien sind ordnungsgemäß zu</span><br/><span>entsorgen.</span><br/><span/><br/><span>Die Beseitigung erfolgt als gefährlicher Abfall im</span><br/><span>Rahmen eines Einzelentsorgungsnachweises. Der AN haftet</span><br/><span>für alle Folgen, die durch eine nicht ordnungsgemäße</span><br/><span>Entsorgung entstehen.</span><br/><span/><br/><span>Abfallschlüsselnummer AVV: 170605*</span><br/><span/><br/><span>Inkl. sämtlicher Gebühren und Aufwendungen etc. und</span><br/><span>Nebenleistungen.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage ist die Menge der angefallenen</span><br/><span>Abfälle inkl. der beschriebenen Nebenleistungen.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage, inkl. aller Nebenkosten: t</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Entsorgung Asbest-Abfälle</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="2" ID="id34"><Qty>1.000</Qty><QU>t</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Die bei den Sanierungsarbeiten anfallenden PCB-haltigen</span><br/><span>Materialien sind ordnungsgemäß zu entsorgen.</span><br/><span/><br/><span>Die Beseitigung erfolgt als gefährlicher Abfall im</span><br/><span>Rahmen eines Sammelentsorgungsnachweises. Der AN haftet</span><br/><span>für alle Folgen, die durch eine nicht ordnungsgemäße</span><br/><span>Entsorgung entstehen.</span><br/><span/><br/><span>Entsorgung inkl. sämtl. Gebühren und Aufwendungen.</span><br/><span>Abrechnungsgrundlage ist die Menge der angefallenen</span><br/><span>Abfälle inkl. der beschriebenen Nebenleistungen.</span><br/><span/><br/><span>Abfallschlüssel gem. AVV: 17 09 02*</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage, inkl. aller Nebenleistungen: t</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Entsorgung PCB-Abfälle</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="3" ID="id35"><Qty>1.000</Qty><QU>t</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Entsorgung von KMF-haltigen Abfällen.</span><br/><span/><br/><span>An- und Abfuhr sowie Vorhalten der Abfallcontainer.</span><br/><span>Verpacken, verladen in abschließbare, geschlossene</span><br/><span>Container, Abtransport und Entsorgung.</span><br/><span/><br/><span>Material ist nach den Vorgaben der Annahmestelle bzw.</span><br/><span>den zuständigen Behörden abzupacken und zu entsorgen.</span><br/><span>Alle Entsorgungs-, Container- und Transportkosten sowie</span><br/><span>anlieferungsspezifische Kosten wie ggf. Container-Big-</span><br/><span>Bags, sind in die Position einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Die bei den Sanierungsarbeiten anfallenden KMF-haltigen</span><br/><span>Materialien sind ordnungsgemäß zu entsorgen.</span><br/><span/><br/><span>Die Beseitigung erfolgt als gefährlicher Abfall im</span><br/><span>Rahmen eines Einzelentsorgungsnachweises.Der AN haftet</span><br/><span>für alle Folgen, die durch eine nicht ordnungsgemäße</span><br/><span>Entsorgung entstehen.</span><br/><span/><br/><span>Abfallschlüsselnummer AVV: 170603*</span><br/><span/><br/><span>Inkl. sämtlicher Gebühren und Aufwendungen etc. und</span><br/><span>Nebenleistungen.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage ist die Menge der angefallenen</span><br/><span>Abfälle inkl. der beschriebenen Nebenleistungen.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage, inkl. aller Nebenkosten: t</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Entsorgung KMF- Abfälle</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="4" ID="id36"><Qty>1.000</Qty><QU>t</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Die anfallenden PAK-haltigen Materialien sind</span><br/><span>ordnungsgemäß zu entsorgen.</span><br/><span>Die Beseitigung erfolgt als gefährlicher Abfall im</span><br/><span>Rahmen eines Sammelentsorgungsnachweises.</span><br/><span/><br/><span>Material ist nach den Vorgaben der Annahmestelle bzw.</span><br/><span>den zuständigen Behörden abzupacken und zu entsorgen.</span><br/><span>Alle Entsorgungs-, Container- und Transportkosten sowie</span><br/><span>anlieferungsspezifische Kosten wie ggf.</span><br/><span>Container-big-bags, sind in die Position</span><br/><span>einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Der AN haftet für alle Folgen, die durch eine nicht</span><br/><span>ordnungsgemäße Entsorgung entstehen.</span><br/><span/><br/><span>Inkl. sämtl. Gebühren und Aufwendungen etc. und</span><br/><span>Nebenleistungen.</span><br/><span/><br/><span>Abfallschlüssel gem. AVV: 17 03 03* / 17 03 01*</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage: t</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>PAK-Abfälle entsorgen</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item></Itemlist></BoQBody><GAEB90:Kennwort>    Untertitel</GAEB90:Kennwort></BoQCtgy><BoQCtgy RNoPart="6" ID="id37"><LblTx><span>Stundenlohnarbeiten Schadstoffsanierung </span></LblTx><BoQBody><Itemlist><Item RNoPart="1" ID="id38"><Qty>10.000</Qty><QU>h</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Arbeiten, welche nicht in den Positionen erfasst sind</span><br/><span>und gegen Nachweis zur Ausführung kommen:</span><br/><span/><br/><span>sachkundiger aufsichtführender Facharbeiter gemäß TRGS</span><br/><span>519 Anlage 3</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage: h</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Aufsichtspersonal</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="2" ID="id39"><Qty>10.000</Qty><QU>h</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Arbeiten, welche nicht in den Positionen erfasst sind</span><br/><span>und gegen Nachweis zur Ausführung kommen:</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage: h</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Facharbeiter</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="3" ID="id40"><Qty>10.000</Qty><QU>h</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Arbeiten, welche nicht in den Positionen erfasst sind</span><br/><span>und gegen Nachweis zur Ausführung kommen:</span><br/><span/><br/><span>Bauhelfer</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage: h</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Bauhelfer</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="4" ID="id41"><Qty>20.000</Qty><QU>h</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Arbeiten, welche nicht in den Positionen erfasst sind</span><br/><span>und gegen Nachweis zur Ausführung kommen:</span><br/><span/><br/><span>Zulage zu den vorstehenden Arbeitern in kontaminierten</span><br/><span>Bereichen, inkl. zusätzlicher PSA für kontaminierte</span><br/><span>Bereiche (Maske min. FFP3, Schutzanzug EN CAT III - Typ</span><br/><span>5+6 oder höher)</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage: h</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Maskenstunden</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item></Itemlist></BoQBody><GAEB90:Kennwort>    Untertitel</GAEB90:Kennwort></BoQCtgy></BoQBody><GAEB90:Kennwort>         Titel</GAEB90:Kennwort></BoQCtgy><BoQCtgy RNoPart="3" ID="id42"><LblTx><span>Konventioneller Rückbau                 </span></LblTx><BoQBody><BoQCtgy RNoPart="1" ID="id43"><LblTx><span>Rückbau Gebäude - Konventioneller Abbruc</span></LblTx><BoQBody><Itemlist><Remark ID="id44"><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Auf Wunsch des AGs sind intakte Balken   10 x 10 cm</span><br/><span>während der Rückbaumaßnahme fachgerecht und</span><br/><span>zerstörungsfrei auf zu nehmen, zu sichern und nach</span><br/><span>Vorgabe des AG seitlich zu lagern.</span><br/><span/><br/><span>Abrechnungsgrundlage über Stundenlohnarbeiten.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>1. Hinweistext zu Normalposition 3.1.1</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Remark><Remark ID="id45"><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Hinweis:</span><br/><span>Potentielle Schadstoffquellen können durch</span><br/><span>Vorsatzschalen / doppelten Wandaufbauten / etc.</span><br/><span>verdeckt sein und konnten dadurch zuvor ggf. nicht</span><br/><span>deklariert werden.</span><br/><span>Der AN hat daher während der Arbeitsdurchführung</span><br/><span>sicherzustellen, dass evtl. gefährliche Abfälle, die</span><br/><span>erst im Zuge der Arbeiten erkennbar werden, von</span><br/><span>sachkundigem Aufsichtspersonal separiert werden.</span><br/><span>Solche, gemäss Abfallgesetz eingestuften Materialien,</span><br/><span>hat der AN dem AG unverzüglich schriftlich anzuzeigen.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>2. Hinweistext zu Normalposition 3.1.1</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Remark><Item RNoPart="1" ID="id46"><Qty>910.000</Qty><QU>m3</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Ehem. Forstdienstgehöft gem. Objektbeschreibung und</span><br/><span>Plänen und</span><br/><span>Gutachten (s. Anlagen) inkl. Gründung und</span><br/><span>Grundleitungen komplett abbrechen, laden,</span><br/><span>abtransportieren und gem. Vorbemerkungen entsorgen.</span><br/><span/><br/><span>Beim Rückbau der einzelnen Gebäude in den nachfolgenden</span><br/><span>Positionen ist die Entsorgung unbelasteter Materialien</span><br/><span>(z.B. mineralische Bausubstanz bis gem. EBV RC-3,</span><br/><span>Altholz der Kategorien AI bis AIII, Altmetall,</span><br/><span>Polystyroldämmung, bituminöse Dachbahnen) in den</span><br/><span>jeweiligen Einheitspreis einzukalkulieren.</span><br/><span/><br/><span>Wesentliche Materialien:</span><br/><span>Fundamente: Ziegel- und Bruchstein,</span><br/><span>Abfallschlüssel-Nr. 17 01 02</span><br/><span>Abfallschlüssel-Nr. 17 05 04</span><br/><span>Trag-/Deckenkonstruktion Stahlbeton</span><br/><span>Abfallschlüssel-Nr. 17 01 01</span><br/><span>Abfallschlüssel-Nr. 17 04 05</span><br/><span>und Mauerwerk aus Hochlochziegel u.ä.</span><br/><span>Abfallschlüssel-Nr. 17 01 02</span><br/><span>Polyurethan/Polyethylen-Wärmedämmung</span><br/><span>Abfallschlüssel-Nr. 17 02 03</span><br/><span>Flächenheizkörper, Stahl, m. Verrohrung,</span><br/><span>Abfallschlüssel-Nr. 17 04 05</span><br/><span>Dachkonstruktion: A IV- Hölzer</span><br/><span>Abfallschlüssel-Nr. 17 02 04*</span><br/><span>Altholz Allgemein: A II - AIII- Hölzer</span><br/><span>Abfallschlüssel-Nr. 17 02 01</span><br/><span>Dachpappen auf Bitumenbasis:</span><br/><span>Abfallschlüssel-Nr. 17 03 02</span><br/><span>Gemische aus Beton, Fliesen, Ziegel, Keramik</span><br/><span>(Bauschutt)</span><br/><span>Abfallschlüssel-Nr. 17 01 07</span><br/><span>Eisen und Stahl</span><br/><span>Abfallschlüssel-Nr. 17 04 05</span><br/><span>Baustoffe auf Gipsbasis mit Ausnahme derjenigen, die</span><br/><span>unter 170801* fallen</span><br/><span>Abfallschlüssel-Nr. 17 08 01</span><br/><span>Glas (Fenster)</span><br/><span>Abfallschlüssel-Nr. 17 02 02</span><br/><span>Kabel und Rohrleitungen</span><br/><span>Abfallschlüssel-Nr. 17 04 11</span><br/><span>Kunststoffe</span><br/><span>Abfallschlüssel-Nr. 17 02 03</span><br/><span>Leuchtstoffröhren und andere quecksilberhaltige Abfälle</span><br/><span>Abfallschlüssel-Nr. 17 06 04 / 20 01 21*</span><br/><span/><br/><span>Die Entsorgung von Altholz der Kategorien AIV wird</span><br/><span>gesondert vergütet.</span><br/><span/><br/><span>Die Entsorgung mineralischer Bausubstanzen ist in diese</span><br/><span>Position grundsätzlich bis  gem. EBV RC-3 ein zu</span><br/><span>kalkulieren. Die Entsorgung belasteter mineralischer</span><br/><span>Bausubstanz wird durch eine Zulage entsprechend der</span><br/><span>Baustoffklasse der DepV gesondert vergütet.</span><br/><span/><br/><span>Gesamtkubatur: rd. 910 m³</span><br/><span>größte Höhe über OKG (Firsthöhe): rd. 8.50 m</span><br/><span/><br/><span/><br/><span/><br/><span>Hinweis I:</span><br/><span>Baugrube sichern</span><br/><span>Die Gebäudeteile sind generell bis Unterkante</span><br/><span>Bodenplatte KG zzgl. Tragschichtmaterial rückzubauen</span><br/><span>und zu entsorgen.</span><br/><span/><br/><span>Die Bereiche ohne verbleibendes Kellermauerwerk sind</span><br/><span>entsprechend DGUV Regel 101-604-3, bzw. BGBAU-C469</span><br/><span>abgeböscht herzurichten.</span><br/><span>Höhe OK Kellerfußboden ca. 1,50 m unter GOK.</span><br/><span/><br/><span>Stärke Bodenplatte ca. 15 cm</span><br/><span/></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Gebäudeabbruch</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item></Itemlist></BoQBody><GAEB90:Kennwort>    Untertitel</GAEB90:Kennwort></BoQCtgy><BoQCtgy RNoPart="2" ID="id47"><LblTx><span>Transport und Entsorgung                </span></LblTx><BoQBody><Itemlist><Remark ID="id48"><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Der vollständige Nachweis über die Entsorgung (gemäß</span><br/><span>der Nachweisverordnung) ist spätestens mit der</span><br/><span>Schlussrechnung zu erbringen. Vor Beginn der Arbeiten</span><br/><span>sind für die gefährlichen Abfälle ordnungsgemäße</span><br/><span>Annahmebescheinigungen (mit Objektbezug) der</span><br/><span>Annahmestellen unaufgefordert vorzulegen.</span><br/><span>Der Auftraggeber behält sich vor, die Arbeiten</span><br/><span>einzustellen, bis die geforderten Nachweise in</span><br/><span>prüffähiger Form vorliegen.</span><br/><span>Die Entsorgung erfolgt über Einzelentsorgungsnachweise.</span><br/><span>Mit Stellung der Schlussrechnung sind die</span><br/><span>Entsorgungsnachweise in schriftlicher Form den</span><br/><span>Unterlagen beizufügen.</span><br/><span>Der Auftragnehmer übernimmt für alle anfallenden</span><br/><span>Abfälle (auch für die gefährlichen Abfälle) die Rolle</span><br/><span>des Abfallerzeugers. Die hieraus resultierenden</span><br/><span>Verpflichtungen (z.B. aus dem elektronischen</span><br/><span>Nachweisverfahren) sind zu berücksichtigen und</span><br/><span>einzukalkulieren.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>1. Hinweistext zu Untertitel 3.2</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Remark><Item RNoPart="1" ID="id49"><Qty>25.000</Qty><QU>t</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Entsorgung von Altholz, Kategorie A IV nach</span><br/><span>Altholzverordnung (mit Holzschutzmitteln behandeltes</span><br/><span>Holz) (Abfallschlüssel 17 02 04*)</span><br/><span>Liefern und bereitstellen von Containern zur Aufnahme</span><br/><span>von A IV-Holz- Produkte</span><br/><span>Entsorgung des Materials (Abfallschlüssel-Nr. 170603*).</span><br/><span>Einzurechnen sind:</span><br/><span>- Bereitstellung Container</span><br/><span>- Entsorgungskosten</span><br/><span>- Transportkosten</span><br/><span>- alle anfallenden Gebühren</span><br/><span>- Kosten für die Erstellung von Entsorgungsnachweisen</span><br/><span>- Durchführen des elektronischen Nachweisverfahrens</span><br/><span>- Abrechnung auf Mengennachweis</span><br/><span/><br/><span>Die Entsorgung erfolgt unter Berücksichtigung des</span><br/><span>Abbruch- und Entsorgungskonzept, Stand 03.12.2025 (IB</span><br/><span>Dr. Stefan Henning) sowie dem Schadstoffkataster, Stand</span><br/><span>27.08.2026 (IB Dr. Stefan Henning) zu entnehmen  (vgl.</span><br/><span>s. Anlage).</span><br/><span/></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Zulage Entsorgung von Altholz, Kategorie A IV</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="2" ID="id50"><Qty>5.000</Qty><QU>to</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Die Beseitigung erfolgt im Rahmen eines</span><br/><span>Sammelentsorgungsnachweises. Der AN haftet für alle</span><br/><span>Folgen, die durch eine nicht ordnungsgemäße Entsorgung</span><br/><span>entstehen.</span><br/><span> </span><br/><span>Abfallschlüsselnummer: AVV 17 01 06*</span><br/><span> </span><br/><span>Inkl. sämtlicher Gebühren und Aufwendungen etc. und</span><br/><span>Nebenleistungen.</span><br/><span> </span><br/><span>Abrechnungsgrundlage ist die Menge der angefallenen</span><br/><span>Abfälle inkl. der beschriebenen Nebenleistungen.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Zulage für Entsorgung Bauschutt-Abfälle &#x3e; RC3 gem. DepV DK 0 bis DK I</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="3" ID="id51"><Qty>5.000</Qty><QU>to</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Der bei den Rückbauarbeiten anfallende Bauschutt &#x3e; RC-3</span><br/><span>ist ordnungsgemäß zu entsorgen gem. DepV DK II bis DK</span><br/><span>III.</span><br/><span> </span><br/><span>Die Beseitigung erfolgt im Rahmen eines</span><br/><span>Sammelentsorgungsnachweises. Der AN haftet für alle</span><br/><span>Folgen, die durch eine nicht ordnungsgemäße Entsorgung</span><br/><span>entstehen.</span><br/><span> </span><br/><span>Abfallschlüsselnummer: AVV 17 01 06*</span><br/><span> </span><br/><span>Inkl. sämtlicher Gebühren und Aufwendungen etc. und</span><br/><span>Nebenleistungen.</span><br/><span> </span><br/><span>Abrechnungsgrundlage ist die Menge der angefallenen</span><br/><span>Abfälle inkl. der beschriebenen Nebenleistungen.</span><br/><span/></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Zulage für Entsorgung Bauschutt-Abfälle &#x3e; RC3 gem. DepV DK II bis DK</span><br/><span>III</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item></Itemlist></BoQBody><GAEB90:Kennwort>    Untertitel</GAEB90:Kennwort></BoQCtgy><BoQCtgy RNoPart="3" ID="id52"><LblTx><span>NACHWEISARBEITEN                        </span></LblTx><BoQBody><Itemlist><Remark ID="id53"><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Regeln für Stundenlohnarbeiten</span><br/><span/><br/><span>Stundenlohnarbeiten werden nur anerkannt, wenn sie auf</span><br/><span>ausdrückliche Anordnung des Auftraggebers ausgeführt</span><br/><span>werden. Die in den Positionen angegebenen Lohn- bzw.</span><br/><span>Entgeltgruppen dienen nur zur Festlegung der erwarteten</span><br/><span>Qualifikation der Personen, die diese</span><br/><span>Stundenlohnarbeiten ausführen. Der Nachweis über die</span><br/><span>angefallenen Stundenlohnarbeiten ist zu führen und</span><br/><span>durch Tagelohnzettel, die dem Auftraggeber spätestens</span><br/><span>am nächsten Arbeitstag zur Bestätigung vorzulegen sind,</span><br/><span>zu erbringen. Der Einheitspreis gilt unabhängig von der</span><br/><span>Anzahl der abgerechneten Stunden.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>1. Hinweistext zu Untertitel 3.3</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Remark><Item RNoPart="1" ID="id54"><Qty>15.000</Qty><QU>h</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Stundenlohnverrechnungssatz Facharbeiter für</span><br/><span>unvorhergesehene zusätzliche Arbeiten auf Anordnung der</span><br/><span>Bauleitung.</span><br/><span>Einschliesslich aller Geschäftskosten, Wege- und</span><br/><span>Rennungsgelder, Sozialabgaben etc., jedoch</span><br/><span>ausschliesslich Mehrwertsteuer.</span><br/><span>Zum arbeitstäglichen Nachweis, welcher der Bauleitungs</span><br/><span>zur Prüfung vorzulegen ist. Ausführung nur auf</span><br/><span>ausdrückliche, schriftliche Anordnung der Bauleitung.</span><br/><span/><br/><span/></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Facharbeiter</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="2" ID="id55"><Qty>15.000</Qty><QU>h</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Stundenlohnverrechnungssatz Helfer für unvorhergesehene</span><br/><span>zusätzliche Arbeiten auf Anordnung der Bauleitung.</span><br/><span>einschliesslich aller Geschäftskosten, Wege- und</span><br/><span>Rennungsgelder, Sozialabgaben etc., jedoch</span><br/><span>ausschliesslich Mehrwertsteuer.</span><br/><span>zum arbeitstäglichen Nachweis, welcher der Bauleitungs</span><br/><span>zur Prüfung vorzulegen ist. Ausführung nur auf</span><br/><span>ausdrückliche, schriftliche Anordnung der Bauleitung.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Helfer</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item></Itemlist></BoQBody><GAEB90:Kennwort>    Untertitel</GAEB90:Kennwort></BoQCtgy></BoQBody><GAEB90:Kennwort>         Titel</GAEB90:Kennwort></BoQCtgy><BoQCtgy RNoPart="4" ID="id56"><LblTx><span>*Eventualpositionen: Sichern, Transporti</span></LblTx><BoQBody><Itemlist><Item RNoPart="1" ID="id57"><Qty>50.000</Qty><QU>m2</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Intakte Dachziegel fachgerecht und zerstörungsfrei</span><br/><span>aufnehmen, sichern und seitlich nach Vorgabe des AG</span><br/><span>lagern.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Sicherung Ziegel Dacheindeckung</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="2" ID="id58"><Qty>10.000</Qty><QU>St</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Intakte Blockstufen des Kellerabganges fachgerecht und</span><br/><span>zerstörungsfrei aufnehmen, Verbindungen vorsichtig</span><br/><span>lösen, sichern und seitlich nach Vorgabe des AG lagern.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Sicherung der Blockstufen Kellerabgang</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item><Item RNoPart="3" ID="id59"><Qty>35.000</Qty><QU>m3</QU><Description><CompleteText><DetailTxt><Text><span>Intakte Bruchsteine aus dem Sockelbereich fachgerecht</span><br/><span>und zerstörungsfrei aufnehmen, Verbindungen vorsichtig</span><br/><span>lösen, sichern und seitlich nach Vorgabe des AG lagern.</span></Text></DetailTxt><OutlineText><OutlTxt><TextOutlTxt><span>Sicherung Bruchsteine aus dem Sockelbereich</span></TextOutlTxt></OutlTxt></OutlineText></CompleteText></Description></Item></Itemlist></BoQBody><GAEB90:Kennwort>         Titel</GAEB90:Kennwort></BoQCtgy></BoQBody></BoQ></Award></GAEB>